Klimaaktivisten sorgen für Polizeieinsatz am Bodensee Airport

Klimaaktivisten sorgen für Polizeieinsatz am Bodensee Airport
Mit Banner und klarem Statement: Seit über acht Stunden halten sechs Aktivisten aus dem Kreis der Altdorfer Wald-Besetzung die Polizei am Bodensee Airport in Atem. (Bild: David Pichler / Südwestdeutsches Mediennetzwerk)

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Seit 7 Uhr morgens ist die Polizei am Flughafen in Friedrichshafen im Einsatz. Sechs Klimaaktivisten haben sich im Terminal und auf dem Dach versammelt.

Die Aktivisten wollen eine internationale Kerosinbesteuerung und keine Inlandsflüge. Zudem fordern sie die Schließung des Bodensee Airports.

Seit über acht Stunden halten die sechs Aktivisten aus dem Kreis der Altdorfer Wald-Besetzung die Polizei in Atem. Zwischenzeitlich wurden mehrere Streifenwagen zu der Aktion beordert. Der Flugverkehr wurde durch die Aktion nicht beeinträchtigt. Laut dem Betreiber des Flughafens startete heute in Friedrichshafen lediglich ein Flugzeug, das einer regulären Airline angehört.

Im Terminal hängten die Aktivisten zwei Banner auf, die „Kurzstreckenflüge nur für Insekten“ und „Kerosinsteuer International“ skandieren. Weitere Aktivisten versammelten sich auf dem Dach mit einem Banner mit der Aufschrift „Airport schließen“.

(Bilder: David Pichler / Südwestdeutsches Mediennetzwerk)

Wie lange die Aktivisten noch vor Ort sein werden, konnte zunächst nicht gesagt werden. Ob möglicherweise auch eine Spezialeinheit der Polizei alarmiert werden muss oder die Gruppe mit Zureden zum Aufhören bewegen kann, ist noch unklar.

Beamte des Polizeipostens am Flughafen, der Streifenpolizei sowie der Kriminalpolizei befinden sich vor Ort im Einsatz.

+++ Die Meldung wird aktualisiert, sobald es neue Informationen gibt +++

(Quelle: SWD – Südwestdeutsches Mediennetzwerk)