Grundschulen im Landkreis Biberach können sich ab sofort für ein Gewaltpräventionsprogramm für Zweitklässler bewerben. Finanziert werden zehn Angebote.
Regeln wie „Mach niemandem auf!“, „Steig zu keinem Fremden ins Auto!“ oder „Geh mit niemandem mit!“ geben viele Eltern ihren Kindern mit. Das Programm greift solche Situationen auf und vermittelt den Kindern spielerisch, wie sie verschiedene Szenarien im Alltag meistern können.
Mit Handpuppe „Heini“ für den Ernstfall üben
Geschulte Pädagoginnen und Pädagogen vermitteln die Inhalte in zusätzlichen Unterrichtsstunden. Dabei kommt die Handpuppe „Heini“ zum Einsatz, mit der die Kinder der zweiten Klassen verschiedene Alltagssituationen durchspielen.
Auch die Eltern werden einbezogen. Bei einem Elternabend erfahren sie, wie sie ihre Kinder sinnvoll unterstützen und auf schwierige Situationen vorbereiten können. Ziel ist es, die Eltern für das Thema zu sensibilisieren und die Kinder zu stärken.
BKK VerbundPlus finanziert zehn Angebote
Das Gewaltpräventionsprogramm wird seit elf Jahren an Grundschulen im Landkreis Biberach umgesetzt. Die BKK VerbundPlus übernimmt erneut die Finanzierung und trägt die Kosten für zehn Angebote des Programms für zweite Klassen.
Bewerbungen sind ab sofort bei Heike Küfer, Kommunale Suchtbeauftragte im Landratsamt Biberach, per E-Mail an [email protected] möglich. Informationen und den Bewerbungsbogen gibt es unter ju-bib.de/de/Komm/Gewaltpraevention.
(Quelle: Landratsamt Biberach)