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Menschen und Natur Ausstellung „Mein BAUM und ICH“ in Biberach eröffnet

Rund 100 Gäste besuchten die Eröffnung von „Mein BAUM und ICH“ im Rathaus Biberach. Die Ausstellung zeigt persönliche Baumgeschichten und ist bis 25. November zu sehen.

Lesezeit 2 Minuten
Eine Gruppe von Erwachsenen und Kindern posiert im Rathaus vor Ausstellungswänden mit Fotografien von Bäumen.
Die Beteiligten der Ausstellung „Mein BAUM und ICH“ bei der Vernissage im Rathaus Biberach. Fotografien und Kunstwerke zeigen die persönliche Verbindung zwischen Menschen und Bäumen. (Bild: Florian Achberger)

Rund 100 Besucher kamen am Montagabend zur Vernissage der Ausstellung „Mein BAUM und ICH“ ins Rathaus Biberach. Das Foyer war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Ausstellung ist Teil der BUND-Initiative „100 Bäume für das Klima von Biberach“ und verbindet persönliche Geschichten mit Fotografien und Kunstwerken rund um das Thema Bäume.

Noch bis zum 25. November können Interessierte die Ausstellung im Rathaus besuchen. Im Mittelpunkt stehen Fotografien des Fotokreis Biberach, für die Menschen gemeinsam mit ihrem Lieblingsbaum porträtiert wurden. Die Bilder erzählen von persönlichen Erinnerungen und unterschiedlichen Beziehungen zwischen Menschen und Bäumen.

Mehr als 200 Bäume durch Bürgeraktion vermittelt

Bei der Eröffnung blickte BUND-Kreisvorsitzender Alfons Jeggle auf die Entwicklung der Initiative „100 Bäume für das Klima von Biberach“ zurück. Aus der ursprünglich auf 100 Bäume ausgelegten Aktion ist inzwischen ein größeres Projekt geworden: Mehr als 200 klimaangepasste Bäume konnten vermittelt werden.

Jeggle verwies auf die zunehmenden Hitzesommer und die Bedeutung von Bäumen für das Stadtklima. Auch Oberbürgermeister Norbert Zeidler würdigte die Initiative und gratulierte dem Organisationsteam zu ihrem Erfolg.

In seinem Grußwort hob Zeidler zudem die besondere Perspektive der Ausstellung hervor. Während Bäume häufig vor allem nach ihrem praktischen Nutzen bewertet würden, zeige das Projekt ihre persönliche Bedeutung für Menschen. Zugleich betonte er die Wichtigkeit des Zusammenspiels öffentlicher und privater Initiativen.

Fotografien und Kunstwerke zeigen persönliche Beziehungen

Für die fotografische Umsetzung des Projekts begleitete der Fotokreis Biberach Menschen zu ihren Lieblingsbäumen und hielt ihre Geschichten fest. Stefan Lechte erläuterte bei der Vernissage die Hintergründe des Projekts und würdigte die Zusammenarbeit der Beteiligten.

Ergänzt werden die Fotografien durch Kunstwerke von Kindern der JUKS Biberach. Unter Anleitung der Ulmer Künstlerin Kamadevi beschäftigten sie sich mit den Bäumen im Wielandpark und verarbeiteten ihre Eindrücke anschließend in farbenfrohen Bildern.

Musik und Theater begleiten die Vernissage

Das Rahmenprogramm begann mit dem Stück „Birds“, gespielt vom Querflöten-Trio Andrea Stemmer, Sabina Mark und Christiane Kibler. Anschließend präsentierte ein Ensemble des Theaters ohne Namen mit Andrea Dangelmaier, Martina Jeggle, Paula Schmid und Peter Schmid die eigens für die Ausstellung entwickelte Performance „Die Bäume im Wind“.

Den Abschluss der Theateraufführung bildete ein Zitat des Biberacher Dichters Christoph Martin Wieland: „Die Natur, wenn man sie nur ungestört arbeiten lässt, macht meistens alle weitere Fürsorge für das Geraten ihrer Werke überflüssig.“

Für einen weiteren musikalischen Beitrag sorgten Elena Öhlcke und Joshua Morrison mit ihrer Interpretation des „Earth Song“. Das Querflöten-Trio beendete das Programm mit dem Stück „The Journey“.

Nach der offiziellen Ausstellungseröffnung durch Alfons Jeggle nutzten die Gäste den Abend für Gespräche über persönliche Erinnerungen, Lieblingsbäume und deren Bedeutung für das eigene Leben.

(Quelle: BUND Kreisverband Biberach)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
04.11.2026, 17:58 Uhr

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