Ein 47-Jähriger kam am Samstagabend nach einer Bergwanderung rund um den Kienberg (1.536 m) in Pfronten nicht daheim an. Die Bergwacht leitete eine nächtliche Suchaktion ein.
Dank einer Handyortung konnte die ungefähre Lage des Vermissten ermittelt werden, so die Polizei. Noch in der Nacht stieg ein dreiköpfiger Trupp der Bergwacht mit einem Notarzt den steilen Steig in Richtung Kienberg hinauf. Dabei kamen auch Drohnen der Bergwacht zum Einsatz.
Absturz führte zu schweren Verletzungen
Den 47-Jährigen konnten die Einsatzkräfte nur noch tot auffinden. Die schweren Verletzungen waren auf einen Absturz zurückzuführen. Aufgrund des schwierigen Geländes und der Dunkelheit war eine sofortige Bergung nicht möglich.
Am nächsten Morgen barg die Alpine Einsatzgruppe der Polizei den Verstorbenen mit einem Polizeihubschrauber. Weitere Ermittlungen zum Unfallhergang wurden eingeleitet. In der Nacht waren neben der Polizei insgesamt 17 Einsatzkräfte der Bergwacht Pfronten im Einsatz.
(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)