Millionenschaden in Wiedergeltingen: Lagerhalle in Flammen

Ein Großbrand in Wiedergeltingen stellte die Feuerwehr am Mittwochabend vor Herausforderungen.
Ein Großbrand in Wiedergeltingen stellte die Feuerwehr am Mittwochabend vor Herausforderungen. (Bild: Nikolas Schäfers)

Am Mittwochabend schlug die Brandmeldeanlage einer Recycling-Firma in Wiedergeltingen (Kreis Unterallgäu) Alarm. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle bereits in Vollbrand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gegen 20:10 Uhr rückten dutzende Einsatzkräfte aus den umliegenden Feuerwehren zur Brandstelle aus, nachdem ein automatischer Notruf Feuer gemeldet hatte. Vor Ort trafen sie auf einen Großbrand, der sich bereits auf den Dachstuhl der Halle ausgebreitet hatte, auf dem sich eine Photovoltaikanlage befand. Die Gefahr, dassder Brand auf weitere Gebäude in der näheren Umgebung übergreifen konnte, war nicht gegeben, so dass sich die Einsatzkräfte auf das Löschen der Halle konzentrierten.

Über 130 Kräfte im Einsatz

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches war die Halle leer, verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden von circa 3,5 Millionen Euro. Die Feuerwehren Wiedergeltingen, Türkheim, Amberg, Buchloe, Bad Wörishofen und Mindelheim, sowie zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und das THW waren mit über 130 Einsatzkräften vor Ort.

Keine Gefahr durch Rauchentwicklung

Das Landratsamt Unterallgäu – Immissionsschutz, das ebenfalls vor Ort war, führte Messungen bezüglich der erheblichen Rauchentwicklung durch. Weder in Wiedergeltingen noch im angrenzenden Amberg konnten nennenswerte Belastungen festgestellt werden.

Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion (PI) Bad Wörishofen mit Unterstützung von Kräften der PI Mindelheim geführt. Der Kriminaldauerdienst Memmingen übernahm die weiteren Ermittlungen, die nun durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen fortgeführt werden.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West // Bilder: Nikolas Schäfers)