Wechsel an der Spitze des AOK-Bezirksrats Maria Winkler übernimmt Vorsitz des Selbstverwaltungsorgans 

Maria Winkler übernimmt Vorsitz des Selbstverwaltungsorgans 
Maria Winkler. (Bild: AOK Ulm-Biberach)
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Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Ulm-Oberschwaben, hat zu Beginn des Jahres turnusgemäß den Vorsitz des Bezirksrats der AOK Ulm-Biberach übernommen. Sie vertritt im ehrenamtlichen Selbstverwaltungsorgan die Versichertenseite. Damit löst sie Götz Maier, Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Ulm, ab, der die Leitung im vergangenen Jahr innehatte.

Die gesetzliche Krankenversicherung steht mehr denn je vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. „Die vergangenen Bundesregierungen haben es nicht geschafft, die immer weiter steigenden Ausgaben in den Griff zu bekommen und die Kranken- und Pflegeversicherung auf einen nachhaltigen Finanzpfad zu führen“, sagt Maria Winkler. „Die aktuelle Legislaturperiode endet nun mit einem historischen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes der GKV für das Jahr 2025. Somit werden die Belastungen steigender Gesundheitsausgaben wieder einmal bei den Beitragszahlenden abgeladen.“ Sie fordere daher echte Strukturreformen, um die GKV-Finanzierung auf solide Beine zu stellen.

„Der Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach wird sich, wie schon in der Vergangenheit, bei gesundheitspolitischen Themen zu Wort melden und sich für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Versicherten einsetzen“, so die Vorsitzende. Themen gibt es neben der zukunftsfähigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung genug: von der Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft und Notfallversorgung, der Digitalisierung, der Alterung der Gesellschaft bis zum Pflegefachkräftemangel.

Der Bezirksrat der AOK Ulm-Biberach ist paritätisch mit jeweils 15 Arbeitgeber- und Versichertenvertretern aus der Region besetzt. Diese engagieren sich ehrenamtlich, um die Interessen der Beitragszahlenden zu vertreten. Die Mitglieder des Gremiums kommen aus unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens und bringen vielfältige Perspektiven ein.

(Pressemitteilung: AOK Ulm-Biberach)