Ende September bestellte ein Ehepaar aus Vöhringen im Internet Heizöl für einen vierstelligen Betrag, ging in Vorleistung und bekam aber kein Heizöl. Mehrere Menschen aus der Region sind auf die Masche eines Fakeshops hereingefallen.
Das Ehepaar sollte laut Polizei die Hälfte des Kaufpreises überweisen, damit die Lieferung veranlasst werden kann. Sie kamen der Forderung nach, erhielten jedoch keine Lieferung. Es stellte sich heraus, dass sie auf einen Fakeshop geraten waren. Dem Ehepaar wurde zum Verhängnis, dass der Internetauftritt des Shops nur minimal von dem eines seriösen Händlers abwich.
Nie Geld vorab überweisen
Auf der Homepage des richtigen Lieferanten wird bereits vor dieser Betrugsmasche gewarnt. Auch die Polizei warnt vor diesem fiesen Betrugsphänomen und rät zur Vorsicht.
Oft genügt eine einfache Recherche in einer Suchmaschine, um einen Fakeshop zu entlarven. Bei vielen negativen Erfahrungen sollte man eher die Finger davonlassen, so die Beamten.
Betroffene sollen sich bei der Polizei melden
Seriöse Shops bieten sichere Zahlungsmethoden mit Käuferschutz oder den Kauf auf Rechnung an. Auf keinen Fall sollte man Geld vorab überweisen. Wenn Sie Opfer wurden, bringen Sie ihren Fall zur Anzeige. Nur so kann die Polizei Strukturen ermitteln und Täter dingfest machen.
(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)