Mitten in der Hauptreisezeit macht die Polizei Jagd auf Raser. Bei der Speedweek wird vom 3. bis 9. August auch in Baden-Württemberg kräftig geblitzt. Was Autofahrer über den Blitzermarathon wissen müssen und wo verstärkt geblitzt wird.
Zu schnelles Fahren ist eine häufige Unfallursache. Trotzdem erwischt die Polizei immer wieder Raser. In der sogenannten Speedweek, der Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit, werden vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, so der ADAC. Das sind z.B.: Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime und Krankenhäuser. Betroffen sind ebenso Autobahnen, Bundesstraßen und Innerortsstraßen.
Wo die Blitzer und Messstellen stehen
Für den August-Blitzermarathon sind angemeldet: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Nicht teilnehmen werden: Bayern, Sachsen und das Saarland, so der ADAC. Saarland
Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk ROADPOL europaweit abgestimmte Aktion und findet jährlich im April und August statt. Sie leisten nach Ansicht des ADAC einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können. Im Jahr 2025 starben bei Unfällen im Straßenverkehr mehr als 2.800 Menschen, schreibt die Tagesschau.
Zu schnell gefahren: Das droht Autofahrern
Für Autofahrer, die während der Aktion in die Radarfalle geraten, fallen die üblichen Sanktionen für Geschwindigkeitsverstöße an (Bußgelder, Punkte in Flensburg, Fahrverbot).
Im Jahr 2025 starben bei Unfällen im Straßenverkehr mehr als 2.800 Menschen.
(Text: ADAC)