Betrug mit Kaufversprechen 29.000 Euro Schaden: Autoverkauf endet für Besitzer im Desaster

29.000 Euro Schaden: Autoverkauf endet für Besitzer im Desaster
Weil er einem betrügerischen Autokäufer traute, sitzt ein Mann aus Mindelheim jetzt ohne Auto und Geld da. (Symbolbild: EyeEm Mobile GmbH // iStock / Getty Images Plus)

Ein bislang unbekannter Autokäufer warb mit Flyern „Wir kaufen jedes Auto“ für sein Unternehmen. Ein Interessent aus Mindelheim meldete sich, vertraute dem Geschäftsmann, übergab sein Auto samt Papieren und wartet immer noch auf sein Geld.

Der Polizei in Mindelheim wurde am Montag ein Fall des Warenkreditbetrugs gemeldet. Was war passiert? Ein Autobesitzer kam mit einem Autokäufer in ein Verkaufsgespräch. Im Verlauf einigte man sich auf eine Verkaufssumme von 29.000 EUR. Der gutgläubige Verkäufer übergab das Fahrzeug sowie alle zum Auto gehörenden Unterlagen an den Käufer. Wie es von der Polizei heißt, wurde dem Mann versprochen, die Summe in Höhe von 29.000 Euro sofort am nächsten Werktag zu überweisen.

Polizei warnt vor leeren Geldversprechungen

Bislang ging keinerlei Zahlung bei dem Geschädigten ein und der derzeitige Ermittlungsstand deutet auf eine betrügerische Handlung hin. Die Polizei Mindelheim weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, sich bei Autoverkäufen immer den Personalausweis des Interessenten zeigen zu lassen und sich nicht auf leere Geldversprechungen einzulassen.

Papiere immer erst nach Eingang des Geldes übergeben

Eine Übergabe der Fahrzeugdokumente sollte immer erst nach Erhalt der Zahlung geschehen. Nur so sind Autoverkäufer auf der sicheren Seite und werden nicht selbst Opfer eines solchen Betruges.

(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)