Glatte Straßenverhältnisse, zu schnell unterwegs und dann noch Drogen intus: Ein 21-Jähriger geriet am frühen Mittwochmorgen auf der B19 bei Waltenhofen von der Fahrbahn und landete mit seinem Auto im Straßengraben.
Auf Höhe Herzmanns kam der junge Fahrer aufgrund stellenweiser Fahrbahnglätte in Kombination mit überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei beschädigte er laut Polizei den Wildschutzzaun auf einer Länge von rund 20 Metern. Das Fahrzeug blieb schließlich schwer beschädigt im rechten Straßengraben liegen.
Insasse muss von der Feuerwehr aus Auto befreit werden
Im Auto befanden sich drei weitere Personen. Diese kamen mit leichten Verletzungen davon. Einer der Insassen musste mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren Waltenhofen und Martinszell aus dem stark deformierten Unfallfahrzeug befreit werden.
Beide Feuerwehren waren mit zahlreichen Fahrzeugen und großer Mannstärke für rund zwei Stunden auf der B 19 beschäftigt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten beim Fahrer deutliche Anhaltspunkte auf Betäubungsmittelkonsum fest. Obendrauf besaß er keine Fahrerlaubnis.




(Bilder: Markus Dorer)
21-Jährigen erwarten mehrere Strafverfahren
Die Beamten ordneten bei dem 21-Jährigen eine Blutentnahme an. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
(Quelle: VPI Kempten)