Hoffnung für die Partysaison auf dem Bodensee

Hoffnung für die Partysaison auf dem Bodensee
Die Fahrgastzahlen der Partyfähre MF Euregia müssten auf die Hälfte der normalen Kapazität reduziert werden (Bild: KingKarla)
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Redaktion

Was im Europapark möglich ist, könnte vielleicht auch bald auf dem Bodensee funktionieren: Die Bodensee-Schiffsbetriebe und Partyboote-King Andreas Karlinger haben sich für die Teilnahme am Corona-Modellprojekt des Sozialministeriums beworben.

Das Ziel des Angebots ist es, Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie trotz Pandemie wieder mehr Normalität in den Alltag der Menschen einkehren könnte.

Als wissenschaftliche Begleitung, die Voraussetzung für die Teilnahme ist, kann Karlinger eine hochkarätige Besetzung vorweisen: Der renommierte Wissenschaftler Thomas Dobbelstein hat sich bereit erklärt, das Modellprojekt auf „hoher See“ zu unterstützen. Dobbelstein ist Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Ehrenprofessor an der südafrikanischen Durban University of Technology und Leiter des Forschungsinstituts Costumer Research 24 in Frickingen. 

Der renommierte Wissenschaftler Thomas Dobbelstein hat sich bereit erklärt, das Modellprojekt auf „hoher See“ zu unterstützen (Bild: KingKarla)

„Wir wären so glücklich, nach einem Jahr des kompletten Stillstands endlich wieder mit unseren Gästen feiern zu dürfen“, sagt Karlinger hoffnungsvoll. Gerne wolle er gemeinsam mit den Bodensee-Schiffsbetrieben auch zeigen, wie es für die gebeutelte Veranstaltungsbranche unter sicheren Voraussetzungen wieder weiter gehen kann. 

Zwar müssten die Fahrgastzahlen auf die Hälfte der normalen Kapazität der Partyfähre MF Euregia reduziert werden. Trotzdem dürften immer noch mindestens 350 Personen mitfahren. Nachweislich geimpfte und genesene Gäste seien dabei nach dem momentanen Stand der Dinge nicht mitzuzählen.

Die Bodensee-Schiffsbetriebe und Partyboote-King Andreas Karlinger haben sich für die Teilnahme am Corona-Modellprojekt des Sozialministeriums beworben (Bild: KingKarla)

Das ausgefeilte Konzept sehe außerdem die Aufteilung der Fähre in zwei Bereiche vor. Die Seitenwände der Euregia könnten vollständig geöffnet werden. „Für Durchlüftung wäre somit ausreichend gesorgt“, stellt Karlinger fest. Ein digitales System zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen stehe selbstverständlich zur Verfügung. 

Jetzt heiße es aber erst einmal, abwarten und hoffen. „Wir erhalten täglich Anfragen, wann es denn wieder losgeht“, berichtet Karlinger. „Das erste Partyschiff wäre quasi über Nacht ausgebucht.“ 

(Quelle: KingKarla)