Camping bleibt 2021 trotz Corona auf Wachstumskurs

Camping bleibt 2021 trotz Corona auf Wachstumskurs
Mit dem Camper auf Entdeckungstour / Symbolbild (Bild: pixabay)
WOCHENBLATT
Redaktion

Auch wenn sich die Urlauber aktuell noch mit der Reiseplanung zurückhalten, rechnet die ADAC SE im Frühjahr mit einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Wohnmobilen und Campingplätzen. Sobald Reisen wieder möglich sind, spricht vieles für die erneute Favorisierung des individuellen, distanzbewussten Campingurlaubs. Als bevorzugtes Reiseziel dürfte Deutschland wieder hoch im Kurs stehen.

Dass Camping trotz Corona im Trend liegt, belegen die Aufrufzahlen bei PiNCAMP, dem ADAC Campingportal. Insgesamt gab es 2020 über pincamp.de sowie die ADAC Camping- und Stellplatz App über 52 Mio. Seitenaufrufe von mehr als 5,8 Mio. Campern. Dies entspricht einer Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere die deutschen Destinationen waren im Corona-Jahr stark nachgefragt, die Seitenaufrufe haben sich hier ab dem verspäteten Saisonstart mehr als verdreifacht. Mit insgesamt rund 26.000 Reservierungsanfragen sowie 3,4 Mio. Klicks von PiNCAMP zu den Homepages der Campingplätze konnte das Campingportal ein Plus von 28 Prozent erzielen.

Uwe Frers, Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, empfiehlt auch für die kommende Saison, sich möglichst frühzeitig zu entscheiden: “Wir erwarten 2021 eine extrem hohe Nachfrage für Camping. Wir raten zur Vorabreservierung im Internet. Wer ohne Vorabbuchung losfährt, läuft Gefahr, seinen Campingurlaub auf dem Parkplatz eines voll belegten Campingplatzes zu verbringen.” PiNCAMP erweitert die Anzahl der buchbaren Plätze kontinuierlich: Ende des Jahres 2020 waren 2159 Plätze online buchbar, eine Verdreifachung zum Vorjahreswert. Bis Ende 2021 sollen es europaweit mindestens 3200 Plätze sein.

ADAC SE