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Handwerker haben abermals die Möglichkeit, sich impfen zu lassen

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Die Handwerkskammer organisiert eine weitere Impfaktion.
Die Handwerkskammer organisiert eine weitere Impfaktion. (Bild: Pixabay)

Ulm – In Biberach findet ab Freitag, 16. Juli, für rund zwei Wochen eine – laut Pressemitteilung der Handwerkskammer Ulm – kostenlose Impf-Sonderaktion für Handwerker / innen aus der gesamten Region statt. Diese könnten sich einfach und unkompliziert vor Ort in der Betriebsarztpraxis von Dr. Steffen Strobel gegen Corona impfen lassen.

Die Terminvergabe für Mitgliedsbetriebe und deren Beschäftigte aus dem Kammergebiet erfolgt – so die HWK weiter – online. Über die Website der Handwerkskammer Ulm kann direkt auf den Buchungskalender zugegriffen werden. Der Handwerkskammer sei es gelungen, sich ein Impfstoff-Sonderkontingent von Johnson & Johnson zu sichern.

Der große Vorteil bei diesem Impfstoff sei es, dass nur ein Impftermin notwendig ist und der vollständige Schutz bereits 14 Tage nach der Impfung besteht. Gerade die Mitarbeitenden im Handwerk, die in der anstehenden Urlaubszeit zu ihren Familien ins Ausland fahren möchten, könnten so noch rechtzeitig einen wirksamen Impfschutz erhalten.

„Ein kleiner Pieks kann Großes bewirken – und ermöglicht unseren Handwerkerinnen und Handwerkern dann – mit vollem Impfschutz – hoffentlich einen unbeschwerten Urlaub“, erklärt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

Die Handwerkskammer Ulm setze sich seit Längerem gemeinsam mit dem von ihr getragenen Baden-Württembergischen Handwerkstag aktiv dafür ein, dass die Handwerksbetriebe in ihrem Gebiet beim Impfen mitberücksichtigt und die vielen kleinen und mittleren Betriebe nicht benachteiligt werden.

Die Kammer sei seit Monaten im engen Austausch mit dem Sozialministerium, damit zusätzliche Impfstofflieferungen speziell für das Handwerk erfolgen. So sei es beispielsweise kürzlich in einem Pilotprojekt gelungen, in Kooperation mit dem Landkreis Heidenheim ein erstes Impfangebot im örtlichen Impfzentrum speziell für das Handwerk zu initiieren.

Dieses Angebot werde nun in ähnlicher Form nach und nach auch auf die anderen Landkreise im Kammergebiet ausgeweitet: weitere Impfaktionen habe es etwa in den vergangenen Tagen im Bodenseekreis und auch im Landkreis Ravensburg gegeben. „Impfen ist einer der wichtigsten Wege zurück zu unseren normalen betrieblichen Abläufen“, betont Mehlich.

In ihrem Gebiet von der Ostalb bis zum Bodensee vertritt die Handwerkskammer Ulm die Interessen von mehr als 19.500 Handwerksbetrieben und ihrer mehr als 120.000 Beschäftigten. Die Handwerker / innen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Landkreise im Kammergebiet:

Im Bodenseekreis arbeiten knapp 17.000 Beschäftigte im Handwerk, im Landkreis Ravensburg mehr als 25.000, im Landkreis Biberach knapp 17.000, im Landkreis Heidenheim knapp 10.000, im Ostalbkreis seien es mehr als 25.000 und im Alb-Donau-Kreis sowie im Stadtkreis Ulm arbeiten insgesamt mehr als 26.000 Beschäftigte im Handwerk.

Nähere Informationen zu den Impfaktionen der Handwerkskammer würden Handwerksbetriebe bei Elisabeth Maeser unter der Telefonnummer 0731/1425-6370 oder per E-Mail an [email protected] erhalten.

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
15.07.2021, 20:25 Uhr

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