Tagung an der Zeppelin Universität zur guten Führung öffentlicher Unternehmen

Tagung an der Zeppelin Universität zur guten Führung öffentlicher Unternehmen
Preisträgerinnen und Preisträger des Preises für reflektierte Governance-Praxis mit ZU-Professor Ulf Papenfuß (2. v. r.), Bundesministerin für Wirtschaft und Justiz a.D. Brigitte Zypries (2. v. l.) und Vorstand der HEAG Holding AG Professor Dr. Klaus-Michael Ahrend (3. v. l.) von der Expertenkommission Deutscher Public Corporate Governance-Musterkodex sowie Björn Blischke (l.) und Marco Galioto (r.) von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. (Bild: ZU/Nicolas Bühringer)
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Redaktion

Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft aus ganz Deutschland und dem DACH-Raum sind an der Zeppelin Universität (ZU) zusammengekommen, um sich beim nunmehr vierten ZU|kunftssalon Public Corporate Governance über gute Führung öffentlicher Unternehmen auszutauschen. Organisiert und ausgerichtet wurde die Veranstaltung von einem Team um Professor Dr. Ulf Papenfuß vom Lehrstuhl für Public Management & Public Policy.

Good Governance und verantwortungsvolle Organisationsführung in öffentlichen Verwaltungen und öffentlichen Unternehmen sind für den Staat und die Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und des parallel verlaufenden Cyberkriegs haben weitreichende Konsequenzen insbesondere auch für das Zusammenspiel von öffentlichen Verwaltungen sowie öffentlichen Unternehmen und machen damit eine gute Governance im aktuellen Krisenmanagement erforderlich. Es stehen wichtige politische Entscheidungen im Bund und in den Ländern, aber auch vor Ort in den Städten und Gemeinden an, für die die Begegnung und der Austausch beim ZU|kunftssalon Public Corporate Governance fachlich wie persönlich wertvoll ist.

In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops behandelten die rund 75 Teilnehmenden verschiedene Aspekte aus dem Bereich der Public Corporate Governance, der Beteiligungssteuerung und des Beteiligungsmanagements. Dabei bot die anderthalbtägige Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten, mit hochkarätigen Expertinnen und Experten über Public Corporate Governance als zukunftsweisendem wie zukunftskritischem Thema für Staat und Gesellschaft zu diskutieren.

Beim diesjährigen ZU|kunftssalon Public Corporate Governance wurden auch aktuelle Forschungsergebnisse des Lehrstuhls für Public Management & Public Policy vorgestellt – darunter die Studien „Digitale Daseinsvorsorge und nachhaltige Stadtentwicklung“ sowie „Reflektierte Führungskultur durch Public Corporate Governance Kodizes“. Im Kontext der letztgenannten Studie verlieh die Expertenkommission Deutscher Public Corporate Governance-Musterkodex unter dem wissenschaftlichen Vorsitz von Professor Dr. Ulf Papenfuß von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gestiftete Preise für reflektierte Governance-Praxis. Damit ausgezeichnet werden beispielgebende Ansätze zur Gestaltung von Entsprechenserklärungen und beispielgebende Begründungen von Abweichungen zu Public Corporate Governance Kodizes, die als wesentlicher Beitrag für eine reflektierte Führungskultur und nachhaltige Daseinsvorsorge in Deutschland angesehen werden. Die Preise gingen an die L-Bank Baden-Württemberg, die BWI GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

„Der große Anklang, den auch der diesjährige ZU|kunftssalon gefunden hat, zeigt, dass die öffentliche Verwaltung und öffentliche Unternehmen das Handlungsfeld der Public Corporate Governance als wichtigen Aspekt der Führung erkannt haben“, sagt Papenfuß. „Umgekehrt haben wir aus den Gesprächen und Diskussionen viele interessante Perspektiven und Impulse erhalten, die beim nächsten ZU|kunftssalon Public Corporate Governance am 7. und 8. September 2023 eingebracht und weitergedacht werden sollen.“

(Pressemitteilung: Zeppelin Universität)