DVV Pokal VfB Friedrichshafens „Mission Mannheim“ beginnt im Norden

VfB Friedrichshafens „Mission Mannheim“ beginnt im Norden
Der VfB Friedrichshafen konnte den DVV-Pokal zuletzt im Jahr 2022 gewinnen. (Bild: Justus Stegemann)

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Obwohl die Saison 2023/24 erst knapp sieben Woche Geschichte ist, wirft die kommende Spielzeit schon ihre Schatten voraus. Am vergangenen Donnerstag wurden in Düsseldorf die Achtelfinals für den DVV Pokal gelost, in denen der VfB Friedrichshafen am 9. oder 10. November auf den Sieger des Duells der beiden Regionalpokalsieger Nord und Nordwest trifft.

Losfee Alexander Walkenhorst konnte sich bei der Auslosung der DVV Achtelfinals den ein oder anderen Scherz in Richtung der Männerbundesligisten nicht verkneifen. Viele Hinweise der Geschäftsführer habe er erhalten, den jeweiligen Clubs nicht unbedingt gleich einen Kracher zu bescheren. Vier Begegnungen von Erstligisten gegen unterklassige Regionalpokalsieger waren in der Verlosung, dazu sollten vier ligainterne Duelle gezogen werden.

„Alex hat es ja schon einmal geschafft, gleich das Topduell Friedrichshafen gegen Berlin im Achtelfinale zu losen, vergangenes Jahr gelang dann Jochen Schöps dieses Kunststück“, lachte VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. „Der Wunsch ist natürlich, mit einem vermeintlich einfacheren Gegner in den Pokal zu starten und, wenn möglich, nicht so weit fahren zu müssen.“

Zumindest einen Wunsch erfüllte der ehemalige Deutsche Meister im Beachvolleyball. Walkenhorst zog die VfB-Kugel als erste und somit war die Anspannung für die Häfler Verantwortlichen schnell erledigt. Am 9. oder 10. November geht es für den Rekordpokalsieger zum Regionalpokalsieger Nord oder Nordost. Wer dies genau sein wird, steht erst am 27. Oktober fest. „Das sollte eine machbare Aufgabe sein, auch wenn wir wissen, dass sich der Männervolleyball in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wir sicher niemanden unterschätzen werden“, so Späth-Westerholt nach der Auslosung. „Dass es ausgerechnet in den hohen Norden geht, ist natürlich Reisestress, aber das ist eine Kröte, die wir schon schlucken können.“

Auch die FT 1844 Freiburg, die SVG Lüneburg und die SWD powervolleys Düren müssen in ihren Achtelfinalpartien gegen Regionalpokalsieger ran. Die Bundesligaduelle werden von den Helios Grizzlys gegen den ASV Dachau, den Baden Volleys SSC Karlsruhe gegen die Netzhoppers KW, dem TSV Haching München gegen den VC Bitterfeld-Wolfen und von der Neuauflage des Finals Berlin Recycling Volleys gegen die WWK Volleys Herrsching komplettiert. „Da ist schon Spannung drin, vor allem bei Berlin gegen Herrsching, das könnte so früh in der Saison interessant werden“, freut sich Thilo Späth-Westerholt. „Wir können sehr zufrieden sein und freuen uns darauf, unsere ‚Mission Mannheim‘ in Angriff zu nehmen.“

Sollte der VfB Friedrichshafen ins Viertelfinale einziehen, dann würde dieses Ende November ausgetragen. Die Halbfinals stehen Mitte Dezember auf dem Plan, ehe dann Anfang März in Mannheim der Pokalsieger 2025 gekürt werden wird.

(Vereinsmitteilung: VfB Friedrichshafen)