Junges talentiertes Duo mit Dieter Geidl Goalie Tommi Steffen wechselt fix aus der Lausitz an den Bodensee zu den Islanders

Goalie Tommi Steffen wechselt fix aus der Lausitz an den Bodensee zu den Islanders
In Helsinki geboren, bei finnischen Vereinen das Torwart-Handwerk erlernt und in Deutschland die ersten Schritte als Eishockey-Profi unternommen: Tommi Steffen blickt inzwischen auf mehr als 60 Oberliga-Spiele und eine Partie in der DEL-2 für die Lausitzer Füchse zurück. (Bild: Betty Ockert)

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Geschichte wiederholt sich: Nach Dieter Geidl im vergangenen Jahr entscheidet sich ein weiterer Goalie, im Anschluss an seine Förderlizenz fest bei den Lindauern anzuheuern.

Tommi Steffen wechselt nach seinem Gastspiel in der abgelaufenen Spielzeit als Förderlizenz-Goalie, zur kommenden Saison 2024/2025, von den Lausitzer Füchsen (DEL2) fix an den Bodensee und wir dort mit der Nummer 1 auf dem Trikot das Tor der Lindauer hüten. Mit Dieter Geidl wird er dabei eines der jüngsten und sicher auch talentiertesten Goalie-Duos in der Oberliga bilden.

In Helsinki geboren, bei finnischen Vereinen das Torwart-Handwerk erlernt und in Deutschland die ersten Schritte als Eishockey-Profi unternommen: Tommi Steffen blickt inzwischen auf mehr als 60 Oberliga-Spiele und eine Partie in der DEL-2 für die Lausitzer Füchse zurück. Vor den Islanders war er schon bei den Black Dragons Erfurt und der EG Diez-Limburg in Deutschlands dritthöchster Eishockeyliga im Einsatz. Künftig hütet der 23-Jährige zusammen mit Dieter Geidl das Tor der EV Lindau Islanders.

Hierbei wiederholte sich fast dieselbe Geschichte wie bei Dieter Geidl – nur nicht ganz so dramatisch. Dieses Mal fielen nicht alle drei Torhüter mit einer Verletzung gleichzeitig aus, aber eine knifflige Situation war es für die Lindauer Verantwortlichen trotzdem, als sich Dominik Hattler Anfang des Jahres eine Gesichtsverletzung zuzog. Weder Keanu Salmik aus Kaufbeuren noch Kemptens Luca Mayer waren verfügbar. Zum Glück konnte man sich mit den Lausitzer Füchsen über eine Förderlizenz für den talentierten Goalie einigen.

Denn Tommi Steffen war im Kader der Lausitzer einer von insgesamt vier Goalies, darunter auch der Ex-Lindauer und ehemalige Junioren-Nationaltorhüter Nikita Quapp. Tommi Steffen selbst wollte mehr Spielpraxis erhalten und wechselte deshalb von der Lausitz an den Bodensee. Hier lebte er sich sehr schnell ein und zeigte nach kurzer Zeit bei seinen ersten Einsätzen, was für ein Potential in ihm steckt. Dies beeindruckte die Verantwortlichen der Islanders. Als klar war, dass man Steffen als Goalie verpflichten konnte, wurden schnell Nägel mit Köpfen gemacht.

In Lindau ist man froh, mit Tommi Steffen und Dieter Geidl ein solch starkes und vor allem talentiertes Goalie-Duo zu haben. Der „Konkurrenzkampf“ zwischen den beiden Goalies, die sich zudem noch super verstehen, wird bestenfalls auch für die Lindauer Defensive von Vorteil sein, wenn es ab dem 20. September in der Oberliga Süd wieder um wichtige Punkte geht und beide auch unter der Woche im Training um die Starting-Position in den Spielen kämpfen werden.