EV Lindau Islanders reisen am Freitag in die Schwaben-Metropole Stuttgart

Die Lindauer sind mehr als gewarnt, was für ein gefährlicher Gegner da am Freitag in der Stuttgarter Eiswelt wartet, auch wenn es „nur“ der Tabellenletzte ist.
Die Lindauer sind mehr als gewarnt, was für ein gefährlicher Gegner da am Freitag in der Stuttgarter Eiswelt wartet, auch wenn es „nur“ der Tabellenletzte ist. (Bild: Betty Ockert)

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Nach den Big-Points in Deggendorf ist vor dem Pflichtsieg und bestenfalls einer Überraschung: Für die EV Lindau Islanders geht es an den kommenden beiden Spieltagen mit viel Rückenwind gegen Teams einmal aus dem Tabellenkeller und einmal von der Tabellenspitze.

Am Freitag (16. Februar / 20 Uhr) reisen die Islanders zum Schlusslicht, den Stuttgart Rebels. Am Sonntag (18. Februar / 18:00 Uhr) kommt der Tabellenzweite, die Mannschaft der Heilbronner Falken, zum vorletzten Heimspiel der Hauptrunde in die BPM-Arena. Auf SpradeTV (www.sprade.tv) können beide Spiele der Islanders wie gewohnt live verfolgt werden.

Der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt schlägt sich bisher in der Oberliga Süd weiterhin sehr wacker, auch wenn oft nichts Zählbares herausspringt. Häufig gab es knappe Ergebnisse gegen die Konkurrenten, aber eben keine Punkte.  Selbst die „Alpha-Tiere“ der Oberliga taten sich gegen die Rebels oftmals schwer.

Der Anspruch im Lager der Lindauer muss beim Auswärtsspiel gegen die Rebels aber dennoch heißen, die drei Punkte an den Bodensee zu entführen, um sich im engen Kampf um das Heimrecht in den Pre-Playoffs weiter zu behaupten. Dass dies aber kein Spaziergang wird, weiß man am Bodensee ganz genau, denn mit Matthew Pistilli und Jannik Herm haben die Gäste zwei exzellente Stürmer in den ihren Reihen, die genau wissen, wo das gegnerische Tor steht. Zudem hat sich auch der in Lindau noch sehr bekannten US-Amerikaner Nolan Redler als Importstürmer sehr gut eingefügt. In seinen bisher 18 Spielen, konnte er schon mit sieben Toren und acht Assists glänzen.

Die Defensive der Lindauer muss also gut und kompakt stehen, damit dieses Trio nicht zur Entfaltung kommen kann. Bei eigener Führung darf man gegen die Rebels auch keinen Prozentpunkt nachlassen. Dies gelang zwar im ersten Aufeinandertreffen Anfang November gut, aber das erste Spiel in der Schwaben-Metropole war alles andere als ein Spaziergang für die EV Lindau Islanders. Im ersten Spiel in Lindau musste man sich nach einer souveränen Zwei-Tore-Führung, am Ende noch mit 3:4 in der Overtime geschlagen geben, konnte aber das zweite Spiel am Bodensee mit 4:2 Mitte Januar für sich entscheiden.

Die Lindauer sind deshalb also mehr als gewarnt, was für ein gefährlicher Gegner da am Freitag in der Stuttgarter Eiswelt wartet, auch wenn es „nur“ der Tabellenletzte ist. Der Kampfgeist im Team der Stuttgarter ist das, was die Mannschaft der Rebels ausmacht. Wenn die Islanders aber eine ähnliche Leistung wie in den vergangenen Partien und vor allem in Deggendorf auf das Eis bringen, dann sollten die Punkte auch mit an den Bodensee genommen werden. Die beiden Verteidiger Eric Bergen und Maurice Becker kehren nach ihren Sperren am Dienstag, beim Overtime-Sieg in Deggendorf, wieder zurück in den Lindauer Kader.

(Vereinsmitteilung: EV Lindau Islanders)