Zum Inhalt springen
Werbemöglichkeiten
Stellenmarkt

Die Ulmer Basketballer behalten die Nerven und die Punkte

Lesezeit 2 Minuten
Leider kein passendes Bild vorhanden.
Kein Bild vorhanden. (Bild: Wochenblatt)

Chemnitz – Die Revanche ist geglückt. Die Begegnung zwischen den NINERS Chemnitz und ratiopharm Ulm in der easyCredit-BBL ist das erwartet enge Spiel geworden. Trotz einem besseren Start der Gastgeber kämpfen sich die „Uuulmer“ mit viel Physis, Leidenschaft und starker Team-Defense zurück und gewannen das Auswärtsspiel in Sachsen knapp, aber verdient mit 81:78.

22 Tage nach dem knappen Duell im Pokal-Achtelfinale gehörte die Anfangsphase – laut Ulmer Vereinsmitteilung – zunächst den NINERS: Drei schnelle Ulmer Ballverluste, drei erfolgreiche Korbwürfe der Hausherren und die Anzeigetafel zeigte einen frühen Rückstand von 0:8 (2. Minute).

In der Folge kamen die Schwaben besser in Fahrt und nachdem Wimberg von Jallow beim Dreipunktewurf geblockt wurde, sorgte Blossomgame mit seinen Punkten sechs und sieben per Nahdistanzwurf für das zwischenzeitliche 11:9 (6. Minute). Nach einem – so ratiopharm weiter – glücklichen Dreipunkte-Buzzerbeater mit Brett von Nelson Weidemann gingen die Chemnitzer mit einer 24:16-Führung in die erste Viertelpause.

Den zweiten Spielabschnitt eröffnete Felicio von der Freiwurflinie, gefolgt von starken Ulmer Verteidigungssequenzen, zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen von Tommy Klepeisz und einem Felicio-Layup zur ersten Ulmer Führung (25:24, 13. Minute).

Die nächsten Minuten gestalteten sich ausgeglichen und die Teams gingen mit einem denkbar knappen Ergebnis und einer Zwei-Punkte-Führung der Hausherren in die große Pause (40:38). Etwas frischer aus der Kabine kam dann das Gästeteam und erkämpfte sich erneut die Führung (43:42, 23. Minute).

Es entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem mehrfach die Führung wechselte. Erst nach etwa 27 gespielten Minuten habe sich Ulm durch einen erfolgreichen Korbleger von Karim Jallow etwas absetzen können (59:52). Mit viel Kampf kommt Chemnitz zurück und schickt beide Teams mit einem Unentschieden von 61:61 ins letzte Viertel.

Erneut gehörte die Anfangsphase dem Team um Coach Pastore, dem die ersten vier Punkte des Viertels gelangen, ehe Per Günther mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf das Ende eines viertelübergreifenden 13:2-Laufs der Hausherren beendete (65:64, 33. Minute).

Ein minutenlanger Schlagabtausch mit offenem Visier resultierte in der zwischenzeitlichen 75:69-Führung der Chemnitzer und einer Auszeit durch Jaka Lakovic (36. Minute). Sieben aufeinanderfolgende Punkte durch Semaj Christon brachten erneut die Ulmer Führung (76:75, 38. Minute).

Am Ende behielt ratiopharm Ulm durch starke Team-Defense den längeren Atem in einem umkämpften Spiel und setzte sich knapp mit 81:78 durch. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel gegen einen sehr starken Gegner. Wir mussten das Spiel gewinnen, um weiter Anschluss an die Spitzenplätze zu behalten.

Und weiter: „Ab der Halbzeit haben wir es geschafft, das Spiel weitgehend zu kontrollieren. Vor allem die Verteidigungsleistung am Ende des Spiels gab uns die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen“, kommentierte Ulms Headcoach Jaka Lakovic.

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
25.10.2021, 09:20 Uhr
Letzte Aktualisierung
28.12.2022, 09:42 Uhr

Mehr zum Thema und aus Sport