Ernstfall wird geprobt Große Katastrophenschutzübung: Klinikum Tuttlingen beteiligt
Am 7. November wird in Donaueschingen eine schwere Explosion simuliert. Auch das Klinikum Tuttlingen beteiligt sich an der Großübung und versorgt zahlreiche „Verletzte“.

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Mehr als 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und Katastrophenschutz proben am Samstag, 7. November, in Donaueschingen den Ernstfall. Bei der landkreisübergreifenden Katastrophenschutzübung wird auch das Klinikum Landkreis Tuttlingen (KLT) eingebunden. Dort müssen Beschäftigte der Zentralen Notaufnahme zahlreiche simulierte Verletzte versorgen, während der reguläre Klinikbetrieb weiterläuft.
Explosion an Schule wird simuliert
Die Übung findet zwischen 9 und etwa 13 Uhr an der Neuen Realschule Donaueschingen statt. Sie zählt zu den größten landkreisübergreifenden Katastrophenschutzübungen der vergangenen Jahrzehnte in Baden-Württemberg.
Das Szenario sieht eine schwere Explosion im Schulgebäude vor. Rund 100 Personen übernehmen die Rollen von Schülern und Lehrkräften, die evakuiert werden müssen. Weitere etwa 80 realistisch geschminkte Darsteller simulieren Menschen mit schweren Explosionsverletzungen.
Die Einsatzkräfte müssen dabei einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ bewältigen. Ein Teil der simulierten Verletzten wird mit Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung ins Klinikum Landkreis Tuttlingen gebracht.
Notaufnahme muss zusätzliche Patienten versorgen
Für Dr. Barbara Bahr, Leiterin der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und ärztliche Direktorin des Klinikums, sowie ihr Team bedeutet die Übung zusätzliche Arbeit am Samstagvormittag.
Die Beschäftigten sollen die simulierten Patienten wie bei einem tatsächlichen Notfall betreuen. Gleichzeitig müssen in der Notaufnahme weiterhin reguläre Patienten mit ernsteren Erkrankungen versorgt werden. Dadurch werden zusätzliche personelle und räumliche Kapazitäten benötigt.
Das Klinikum Landkreis Tuttlingen ist eines von fünf regionalen Krankenhäusern des TraumaNetzwerks Schwarzwald-Bodensee, die an der Übung beteiligt sind.
Das zertifizierte Netzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) dient der standardisierten Akutversorgung schwer verletzter Menschen in der Region. Es führt regelmäßig größere länder- und landkreisübergreifende Übungen durch, um die Abläufe für den Ernstfall zu trainieren.
Einschränkungen rund um das Klinikum möglich
Während der Katastrophenschutzübung kann es am Samstagvormittag zu Verkehrsbehinderungen im Umfeld des Klinikums kommen.
Die Zeppelinstraße soll während der Anlieferung der Übungsteilnehmer mit Rettungswagen nur in Fahrtrichtung Klinikum befahrbar sein. Die Rettungswagen werden die simulierten Verletzten ohne Sondersignal transportieren.
(Quelle: Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbH)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 03.11.2026, 08:21 Uhr





