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Neuer Jugendzahnarzt nimmt die Arbeit im Landkreis Sigmaringen auf

Lesezeit 1 Minute
Carsten Abel ist als neuer Jugendzahnarzt für das Sigmaringer Gesundheitsamt im Einsatz. Sein Rat: Sobald der erste Zahn sichtbar ist, sollte er geputzt werden.
Carsten Abel ist als neuer Jugendzahnarzt für das Sigmaringer Gesundheitsamt im Einsatz. Sein Rat: Sobald der erste Zahn sichtbar ist, sollte er geputzt werden. (Bild: Landkreis Sigmaringen)

Nach dem Ende der Corona-Pandemie hat das Sigmaringer Gesundheitsamt wieder die schulzahnärztlichen Untersuchungen aufgenommen – und das mit einem neuen Zahnarzt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Carsten Abel einen jungen Zahnmediziner für die Aufgaben im Landkreis Sigmaringen gewinnen konnten“, sagt Dr. Susanne Haag-Milz, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit des Landratsamts Sigmaringen. Jedes eingeschulte Kind im Landkreis Sigmaringen wird im Laufe von zwei Schuljahren untersucht. Der Zahnarzt erhebt den Zahnstatus und gibt dem Kind bei eventuellem Behandlungsbedarf eine Elterninformation zur Weiterleitung an den behandelnden Zahnarzt mit.

„Nach ersten Eindrücken besteht zwar nur bei wenigen Kindern die Notwendigkeit einer zahnärztlichen Behandlung, bei diesen sind Zahndefekte jedoch oft recht schwer“, sagt Carsten Abel. „Umso wichtiger ist es, dass gerade diese Kinder rasch in ein zahnmedizinisches Versorgungssystem eingebunden werden.“

Unterstützt wird der Zahnarzt des Gesundheitsamts von der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin (RAZ). Deren Prophylaxeteam besucht Kitas und Schulen und klärt Kinder und Eltern über richtige Zahnpflege und über wichtige Maßnahmen zur Verhütung von Karies auf.

Am wichtigsten sind dabei:

  • gründliches Zähneputzen
  • eine gesunde Ernährung
  • die Vermeidung zuckerhaltiger Lebensmittel und süßer Getränke
  • Fluoridierungsmaßnahmen

Die Zahngesundheit liegt bei kleinen Kindern in der Verantwortung der Eltern. Sobald der erste Zahn sichtbar ist, sollte er geputzt werden. Die Bundeszahnärztekammer empfiehlt, die Zähne der Kinder bis zum Ende der ersten Klasse einmal täglich nachzuputzen. Auch bei älteren Kindern sollte die Mundhygiene von den Eltern kontrolliert werden.

„Bereits die Pflege der Milchzähne ist wichtig, da sie als Platzhalter fungieren“, sagt Zahnarzt Carsten Abel. Durch ausgedehnten Kariesbefall könnten sich Milchzähne verschieben, was den permanenten Zähnen den Durchbruch erschweren kann. „Es ist nie zu spät, mit einer guten Mundhygiene zu beginnen.“

(Pressemitteilung: Landkreis Sigmaringen)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
09.04.2024, 16:27 Uhr
Letzte Aktualisierung
16.09.2024, 15:32 Uhr

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