Fachbereich Forst des Landkreis Sigmaringen sorgt für Sicherheit im Straßenverkehr

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Trockenheit und Borkenkäfer haben vielen Bäumen an der Bundesstraße 32 zwischen Gammertingen und Hettingen zu schaffen gemacht. Damit diese für Verkehrsteilnehmer nicht zur Gefahr werden, müssen sie sicherheitshalber gefällt werden.
Das geschieht bei den Verkehrssicherungsarbeiten, die am Montag begonnen haben und noch bis Donnerstag, 31. Oktober, andauern. Die beiden Forstrevierleiter Jonatan Bertsch (Forstrevier Hettingen-Inneringen) und Maximilian Hartmann (Forstrevier Gammertingen) erläutern die Hintergründe der Maßnahme:
Besteht aktuell eine Gefahr für den Straßenverkehr?
Entlang des Streckenabschnitts zwischen Hettingen und Gammertingen stehen viele dürre und geschädigte Bäume. Damit diese nicht umfallen oder abbrechende Äste zur Gefahr werden, greift der Fachbereich Forst vorsorglich ein. „Es handelt sich also um eine vorbeugende Maßnahme, um die Gefahr für die Verkehrsteilnehmer gar nicht erst entstehen zu lassen beziehungsweise bestehendes Gefahrenpotenzial schnellstmöglich zu beseitigen“, sagt Jonatan Bertsch.
Was genau wird gemacht?
Die Bäume werden mit einem Vollernter („Harvester“) gefällt. Dieses Fahrzeug kann Bäume in den befahrbaren Bereichen fällen. „Die Bereiche, die für Forstmaschinen nicht zugänglich sind, werden von Waldarbeitenden bearbeitet“, sagt Maximilian Hartmann. „Sie fällen das Holz in Richtung des Harvesters, damit es damit weiterbearbeitet werden kann.“ Es werden aber nicht nur kranke und abgestorbene Bäume entfernt. Hinzu kommen reguläre Arbeiten, sodass die Wälder für die kommenden Jahre gepflegt sind und die Straße für planmäßige Holzerntearbeiten nicht erneut gesperrt werden muss. „Alte, besonders schützenswerte Bäume, die auch künftig keine Verkehrsgefährdung darstellen, bleiben stehen“, sagt Hartmann.
Was passiert mit dem anfallenden Holz?
Das anfallende Holz wird größtenteils als Bau- oder Brennholz verkauft.
Werden für die entnommenen Bäume auch wieder junge Bäume gepflanzt?
„In großen Teilbereichen der Fläche stehen bereits jetzt junge Bäume in den Startlöchern, ohne dass sie extra gepflanzt werden mussten“, sagt Jonatan Bertsch. „Diese sogenannte Naturverjüngung wird in Teilbereichen, wo es diese nicht oder nur spärlich gibt, durch Neuanpflanzungen ergänzt.“
Werden in nächster Zeit erneut Verkehrssicherungsmaßnahmen nötig?
Ziel der bevorstehenden Arbeiten ist es, alle bisher bekannten Gefahrpunkte auf der gesamten Strecke zu beseitigen. Grundsätzlich sollten in den kommenden Jahren also keine größeren Verkehrssicherungsmaßnahmen mehr zwischen Hettingen und Gammertingen erforderlich werden. „Trotzdem kann es sein, dass vereinzelt Felsen gesichert oder Bäume gefällt werden müssen – zum Beispiel nach extremen Wetterereignissen wie Stürmen oder Trockenheit“, sagt Maximilian Hartmann. „Dafür werden dann womöglich noch einmal kurzfristige Sperrungen nötig sein.“
Warum muss die Straße gesperrt werden und ab wann ist sie wieder befahrbar?
Damit die Waldflächen komplett bearbeitet werden können, ist eine Vollsperrung der Bundesstraße 32 zwischen Gammertingen und Hettingen erforderlich. Weil der Streckenabschnitt dann ohnehin gesperrt ist, nutzt der Fachbereich Straßenbau die Zeit für Felsberäumungsarbeiten, also das Entfernen lockerer Steine. Planmäßig soll die Straße ab Freitag, 1. November, wieder für den Verkehr freigegeben werden.
„Bis dahin wird sie mit einer Kehrmaschine gereinigt, sodass sie problemlos befahren werden kann“, sagt Jonatan Bertsch. Von den Arbeiten und von der Sperrung nicht betroffen sind die Bahnverbindung und der Radweg zwischen Hettingen und Gammertingen.
(Pressemitteilung: Landkreis Sigmaringen)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 23.10.2024, 11:38 Uhr
- Letzte Aktualisierung
- 23.10.2024, 11:49 Uhr





