Vertraute Kollegen statt Wechsel Pflegekraft entscheidet sich für festes Team in Scheer
Nach drei Monaten im Flexteam Pflege hat sich Miriam Stump für das Haus St. Wunibald in Scheer entschieden. Dort schätzt sie besonders das vertraute Team und die Nähe zum Wohnort.

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Nach drei Monaten mit wechselnden Einsätzen in zwei Pflegeeinrichtungen hat sich Altenpflegerin Miriam Stump für einen festen Arbeitsplatz entschieden. Seit September verstärkt sie das rund 35-köpfige Team im Haus der Pflege St. Wunibald in Scheer.
Die erfahrene Pflegefachkraft arbeitet seit Juni für die Stiftung Liebenau. Ihr Einstieg erfolgte über das Flexteam Pflege, in dem sie abwechselnd im Haus St. Wunibald in Scheer und im Haus St. Ulrika in Mengen eingesetzt wurde. Beide Einrichtungen gehören zu den Pflegegesellschaften der Stiftung Liebenau.
Auf das Arbeitsmodell aufmerksam gemacht hatte sie ein ehemaliger Kollege ihres früheren Arbeitgebers. Sein Vorschlag: „Probier das doch mal“. Der Einstieg verlief nach ihren Angaben schnell und unkompliziert.
Planbare Arbeitszeiten trotz wechselnder Einsatzorte
„Ich wurde ganz herzlich von Tag eins an aufgenommen“, berichtet Miriam Stump über ihre Erfahrungen in beiden Einrichtungen. Auch das Arbeitsmodell selbst bewertet sie positiv: „Das Flexteam ist cool von der Sache her.“
Besonders schätzte sie die festen Arbeitszeiten und die Möglichkeit, ihre freien Tage zuverlässig zu planen. Lediglich der Einsatzort wechselte. Sie arbeitete jeweils dort, wo aufgrund von Krankheit, Urlaub oder Überstundenabbau zusätzlicher Personalbedarf bestand.
In beiden Pflegeeinrichtungen arbeitete sich Stump nach eigenen Angaben schnell ein. Schließlich erhielt sie von beiden Teams das Angebot, dauerhaft als Mitarbeiterin zu bleiben.
Warum die Entscheidung auf Scheer fiel
Trotz der Vorteile des Flexteams wünschte sich die Altenpflegerin wieder einen festen Arbeitsplatz mit vertrauten Kollegen. „Ich bin jemand, der gerne sein Gewohntes hat“, erklärt sie.
Für das Haus St. Wunibald sprach unter anderem die Nähe zu ihrem Wohnort und damit der kurze Arbeitsweg. Ausschlaggebend war für sie jedoch das Gefühl der Zugehörigkeit.
In Scheer habe sie inzwischen ihre „Arbeitsfamilie“ gefunden. Sie kenne die Bewohner ebenso wie ihre Kollegen und wisse, was sie im Arbeitsalltag erwartet. „Viele sind einem ans Herz gewachsen“, sagt die Pflegefachkraft, die auch als Schichtleiterin tätig ist.
Unterstützung während der Einarbeitung
Während ihrer dreimonatigen Tätigkeit im Flexteam war das Flex-Büro in der Zentrale in Liebenau ihre Anlaufstelle. Dort erhielt sie Unterstützung bei organisatorischen Fragen, etwa zur Mitarbeiter-App und zur Zeiterfassung. Beide Systeme waren ihr von ihrer früheren Arbeitsstelle in dieser Form nicht vertraut.
Die Betreuung durch das Team um Leiterin Natalie Hoss beschreibt sie als schnell und unkompliziert. „Sie haben immer sofort reagiert und sämtliche Fragen geduldig und freundlich beantwortet“, berichtet Stump.
Seit ihrem festen Wechsel ins Haus St. Wunibald ist Einrichtungsleiterin Meryem Dikbas ihre Ansprechpartnerin. Auch die Leitung bewertet den Wechsel positiv. Stump habe sich „schnell und gut integriert“.
Seit fast 20 Jahren in der Altenpflege tätig
Einschließlich ihrer dreijährigen Ausbildung arbeitet Miriam Stump seit nahezu zwei Jahrzehnten in der Altenpflege. Ihre Freude an der Tätigkeit ist nach eigenen Worten geblieben.
„Er macht mir immer noch viel Spaß. Es wird nie langweilig“, sagt sie über ihren Beruf. Besonders schätzt sie die Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen, ihre persönlichen Lebensgeschichten und die Möglichkeit, an ihren Emotionen teilzuhaben.
Auch kleine Gesten im Pflegealltag bedeuten ihr viel. Schon ein einfaches „Bis morgen“ zum Dienstschluss empfindet sie als wertschätzend.
(Quelle: Stiftung Liebenau)
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Was bedeutet das?Transparenz
- Erstmals veröffentlicht
- 29.10.2026, 16:37 Uhr





