Die Stadtwerke Sigmaringen passen zum 1. April 2026 den Arbeitspreis für Trinkwasser an. Der bisherige Arbeitspreis von 3,15 Euro (brutto) pro Kubikmeter (1.000 Liter) erhöht sich um 24 Cent. Das entspricht einer Anpassung von 6,7 Prozent (Jahreskosten bei einer Abnahme von 150 m³). Der monatliche Grundpreis verändert sich nicht.
Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Auch rückt die Ressource in Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels immer mehr in den Fokus. Eine sichere und hochwertige Versorgung erfordert einen erheblichen Aufwand bei Förderung, Aufbereitung und Verteilung. Hinzu kommen steigende Material- und Lohnkosten für den Unterhalt der Infrastruktur, etwa für die Sanierung von Wasserhochbehältern oder die Reparatur von Rohrbrüchen. „Durch gezielte Einsparungen und Effizienz steigernde Maßnahmen konnten wir einen Teil der Kostensteigerungen auffangen, dennoch ist eine Preiserhöhung zum 1. April 2026 unvermeidlich“, erläutert Falk-Wilhelm Schulz, der Geschäftsführer der Stadtwerke Sigmaringen. Die letztmalige Wasserpreisanpassung erfolgte zum 01.03.2024.
Ein Haushalt mit vier Personen und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 150 Kubikmeter Wasser bezahlt künftig 3 Euro mehr pro Monat. „Wir haben die Anpassung sehr sorgfältig kalkuliert, um einerseits die Sicherheit und die Qualität unserer Trinkwasserversorgung in Sigmaringen zu gewährleisten und andererseits fair gegenüber unseren Kundinnen und Kunden zu agieren“, ergänzt Falk-Wilhelm Schulz.
Durch den sorgsamen Umgang mit Wasser spart der Kunde nicht nur Geld, sondern trägt auch dazu bei, dass uns die begrenzte Ressource Wasser länger erhalten bleibt. Daher geben die Stadtwerke auf ihrer Homepage und auf ihrem Instagram Kanal @stadtwerke_sigmaringen nützliche Wasserspartipps.
Der Verbrauch wird zum Jahresende anhand eines durchschnittlichen Verbrauchs rechnerisch ermittelt.
Hintergrundinformation: Das Wassernetz in Sigmaringen umfasst rund 220 Kilometer, darüber werden beinahe 17.000 Menschen verlässlich versorgt, ebenso kritische Infrastruktur wie Krankenhaus oder Dialyseeinrichtungen. Und Sigmaringen ist ein anspruchsvolles Terrain: Es gilt 150 Höhenmeter zu überwinden mit bis zu neun Druckstufen. Ebenso müssen Leitungen teilweise in Fels gebaut werden. Daher sind die Kosten für das Trinkwasser in Sigmaringen nicht ohne weiteres vergleichbar mit Orten, die eine andere Topografie und Geologie aufweisen.
(Quelle: Stadtwerke Sigmaringen)