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Schwerer Verkehrsunfall auf der L288 bei Ravensburg: Sieben Personen verletzt

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 288 zwischen Ravensburg und Horgenzell wurden sieben Personen verletzt, darunter eine lebensgefährlich.

Gegen 15 Uhr am Dienstag ist laut ersten Ermittlungen eine 30-Jährige mit ihrem Volkswagen mutmaßlich in den Gegenverkehr gekommen und hier mit einem Tesla zusammengeprallt. Im Zuge des Zusammenpralls wurde auch ein Mercedes in den Unfall verwickelt. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückte daraufhin an.

Mehrere Rettungswagen und Notärzte, ein Rettungshubschrauber sowie der Rüstzug der Feuerwehr Ravensburg wurden alarmiert. Bei dem schweren Zusammenprall wurde der Tesla-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste mit hydraulischem Gerät von der Feuerwehr befreit werden. Er schwebt aufgrund seiner Verletzungen derzeit in Lebensgefahr und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die VW-Fahrerin kam ebenfalls verletzt in ein Krankenhaus. Ein Hund, der in dem VW mitfuhr, wurde ebenfalls verletzt und von Tierärzten in eine Tierklinik transportiert.

Der Fahrer des Tesla schwebt derzeit in Lebensgefahr. Die Feuerwehr befreite ihn mit hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug.
Der Fahrer des Tesla schwebt derzeit in Lebensgefahr. Die Feuerwehr befreite ihn mit hydraulischem Gerät aus seinem Fahrzeug. (Bild: David Pichler)

In dem Mercedes waren fünf Insassen unterwegs, darunter Erwachsene und Kinder, so die Polizei. Sie wurden ersten Erkenntnissen zufolge ebenfalls eher leicht verletzt. Im Einsatz waren Rettungswagen und Notärzte des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Der Unfall auf der L288 ist heute bereits der dritte, schwere Verkehrsunfall im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidium Ravensburg. Am Dienstagvormittag kam es bei Bad Saulgau zu einem schweren Unfall, bei dem eine 18-Jährige tödlich verletzt wurde. Bei einem Unfall auf der Bundesstraße bei Krauchenwies wurden fünf Menschen teils schwer verletzt.

Mehrere Behörden und Hilfsorganisationen arbeiteten bei dem schweren Unfall Hand in Hand zusammen, um die Patienten bestmöglich zu versorgen.
Mehrere Behörden und Hilfsorganisationen arbeiteten bei dem schweren Unfall Hand in Hand zusammen, um die Patienten bestmöglich zu versorgen. (Bild: David Pichler)

Stand 18 Uhr: Fahrbahn noch immer gesperrt

Die Staatsanwaltschaft Ravensburg hat nun zwei Gutachter der DEKRA beauftragt, die Unfallstelle zu untersuchen. Stand 18 Uhr dauern die Unfallermittlungen noch an, die Fahrbahn ist voll gesperrt. Der Weingartener Abschleppdienst Tränkle wird die Fahrzeuge nach den Ermittlungen abschleppen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitere Informationen werden im Laufe des Abends erwartet.

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
01.08.2023, 18:24 Uhr

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