Dr. Birthe Fink-Oldach verstärkt die Frauenklinik am St. Elisabethen-Klinikum. Die Oberärztin bringt jahrzehntelange Erfahrung in Geburtshilfe und Gynäkologie mit.
Dr. Birthe Fink-Oldach ist seit dem 10. Juni neue Oberärztin in der Frauenklinik am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg. Dort verstärkt die 59-Jährige das Team von Chefärztin Dr. Martina Gropp-Meier. Bereits von 2000 bis 2003 war sie am EK tätig. Zuletzt arbeitete sie 23 Jahre lang in Tettnang. In Ravensburg wird sie künftig sowohl in der Geburtshilfe als auch in der Gynäkologie eingesetzt.
In Tettnang galt Dr. Birthe Fink-Oldach wegen ihrer fachlichen Kompetenz und Empathie als „Miss Geburtshilfe“. Mehr als 5000 Babys hat die Mutter zweier erwachsener Töchter in ihrer Laufbahn als Ärztin mit zur Welt gebracht. Was aus ihrer Sicht für eine gelungene Geburt wichtig ist, beschreibt sie so: „Es hilft, wenn man Ruhe, Gelassenheit, Geduld und Herzlichkeit hat und auch ausstrahlt“, sagt sie, „wenn man sich Zeit nimmt und immer ein offenes Ohr hat für die Wünsche der Mutter.“
Beruflicher Weg führte zurück nach Oberschwaben
Dr. Birthe Fink-Oldach wurde in Mönchengladbach geboren und legte in Viersen am Niederrhein ihr Abitur ab. Ihr Medizinstudium absolvierte sie in Freiburg. Anschließend arbeitete sie drei Jahre als Assistenzärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe im Heilig-Geist-Krankenhaus Kempen sowie vier Jahre im Krankenhaus Mönchengladbach-Neuwerk. Dort legte sie 1999 auch ihre Facharztprüfung ab.
Nach Ravensburg wechselte sie seinerzeit auch deshalb, weil ihr Ehemann aus Oberschwaben stammt. Unter dem damaligen Chefarzt Dr. Frank Stoz arbeitete sie drei Jahre als Fachärztin, bevor sie als Oberärztin nach Tettnang ging.
Moderne Klinik und vertraute Gesichter
Nach der Schließung des Tettnanger Krankenhauses stand für Dr. Fink-Oldach fest, dass sie in einer größeren Frauenklinik mit angeschlossener Kinderklinik und hoher Geburtenzahl arbeiten möchte.
„Nach der Schließung des dortigen Krankenhauses war mir klar, dass ich unbedingt in eine größere Frauenklinik mit angeschlossener Kinderklinik und hohen Geburtenzahl wollte, auch weil ich die Zusatzqualifikation für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und das MIC-II-Zertifikat für laparoskopische und endoskopische Eingriffe besitze. Ich freue mich darüber, in einer so modernen und auch ästhetisch schönen Klinik arbeiten zu dürfen mit Räumen und Geräten auf neuestem Stand. Es ist ein großes Krankenhaus, und doch ist es heimelig im Team, jede Abteilung hat ihre eigenen Räume. Es ist auch schön, dass ich bereits Mitarbeitende von damals getroffen habe. Einige Hebammen haben sich sehr gefreut über das Wiedersehen“, sagt Dr. Fink-Oldach.
Mit Oberärztin Dr. Lucia Majdlenova, die ebenfalls bis 2024 in Tettnang tätig war, teilt sie sich das Büro. Gemeinsam mit ihr wechselten auch die beiden Assistenzärztinnen Dr. Felicitas Höfer und Dr. Anita Pop an die Ravensburger Frauenklinik.
Frauenärztin wurde Dr. Fink-Oldach nach eigenen Angaben, weil das Fach „enorm vielseitig und komplex ist und immer neuen Herausforderungen mit sich bringt, egal ob in der Chirurgie, in der Geburtshilfe oder diagnostisch“.
Ausgleich beim Marathonlauf
Abschalten kann die Oberärztin am besten beim Laufen. Bereits in Stockholm, Rom und Berlin nahm sie an Marathons teil. Auch beim Drei-Länder-Marathon am Bodensee war sie am Start.
„Laufen ist wie Meditation, nur besser“, sagt sie. „Man kann unheimlich viel abarbeiten beim Laufen, sich neue Ideen holen und vor allem Stress abbauen.“
(Quelle: Oberschwabenklinik Ravensburg)