Schreibwerkstatt mit Imre Török in Leutkirch

Schreibwerkstatt mit Imre Török in Leutkirch
Die Partnerschaft für Demokratie Leutkirch-Aichstetten-Aitrach wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. (Bild: Stiftung St. Anna)

WOCHENBLATT

Grundgesetz, Menschenrechte, Menschenwürde – große Begriffe stehen im Raum. Die Volkshochschule Leutkirch hat zu einer Schreibwerkstatt zu diesen Themen eingeladen. Anlass dafür ist der 75. Geburtstag des Grundgesetzes und der Bundesrepublik Deutschland in diesem Jahr.

Geleitet wurde die Schreibwerkstatt vom Schriftsteller und Träger des Landesverdienstordens des Landes Baden-Württemberg Imre Török. Der langjährige Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller lebt in einem kleinen Weiler bei Leutkirch mit dem wohlklingenden Namen Ewigkeit. Die Veranstaltung ist ihm eine Herzensangelegenheit und für den erfahrenen Texter nicht die erste ihrer Art. So hat er in der Vergangenheit bereits für die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eine Schreibwerkstatt zum Thema Menschenrechte geleitet.

Nun also das Grundgesetz. Eine Einführung in die Techniken des kreativen Schreibens durfte ebenso wenig fehlen wie Einheiten zum Thema Spannungsaufbau, Ideenentwicklung und Struktur einer Geschichte. Inhaltlicher Ausgangspunkte war dabei das Grundgesetz, mit seinem Artikel zur Menschenwürde und den Grundrechten. „Spannend war, zu sehen, wie auch solch ein juristischer Text Ausgangspunkt für kreative Geschichten sein kann“, erzählt eine Teilnehmerin.

An insgesamt vier Terminen entstanden so Geschichten, die die Teilnehmenden sich gegenseitig vortrugen und Anregungen dazu wieder mit nach Hause nahmen. Die fertigen Texte werden unter leutkirch.de/demokratie veröffentlicht und voraussichtlich im Rahmen einer Veranstaltung am 9. November 2024 öffentlich vorgetragen.

Das Bild zeigt die Teilnehmenden der Schreibwerkstatt. In der Mitte der Kursleiter und Schriftsteller Imre Török.

(Pressemitteilung: Stiftung St. Anna)