Fahren unter Alkoholeinfluss, Raserei oder Smartphone-Nutzung – Im Januar starten die Verkehrssicherheitswochen des Referats „Prävention“ an den gewerblichen Schulen im Umkreis. Dabei sollen die jungen Erwachsenen zu einer sicheren Fahrweise bewegt werden.
Die Verkehrsunfallprävention an Schulen ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit in Baden-Württemberg. Unter dem Motto „NO GAME. SICHER FAHREN – SICHER LEBEN“ werden junge Fahrer auf Unfallrisiken aufmerksam gemacht.
Die Sicherheitswochen beinhalten nicht nur Verkehrsunterricht, sondern auch Workshops. Hier erhalten die Schüler im Alter von etwa 18 bis 24 Jahren Einblicke in Hauptunfallursachen und fördern positive Verhaltensänderungen.
Geschulte Polizeibeamte thematisieren dabei Aspekte wie Raserei, Ablenkung durch das Smartphone sowie die Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit durch Alkohol- und Drogenkonsum.
Rauschbrillenparcours und Reaktionstests
Der Verkehrssicherrat, bestehend aus den Verkehrswachten Württembergisches Allgäu und Ravensburg, sowie dem Landratsamt Ravensburg und dem Polizeipräsidium Ravensburg, leitet die Präventionskampagne. Die Verkehrswachten unterstützen die Aktion mit Rauschbrillenparcours, Reaktionstests und Ablenkungsworkshops.
Den Auftakt macht die Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch vom 15. bis 19. Januar. In der Woche vom 22. bis 26. Januar finden die Verkehrssicherheitswochen in ähnlicher Form an der Edith-Stein-Schule in Aulendorf statt, in der Woche vom 29. Januar bis 2. Februar an der Berufsschule in Ravensburg.
(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)