Über 350 Gäste erleben, wie Schule, Elternhaus und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Neue Schulpartnerschaften eröffnen starke Chancen für Jugendliche.
Die Realschule Lindenberg hat eindrucksvoll gezeigt, wie eng Schule, Elternhaus und Wirtschaft zusammenarbeiten können. Über 350 Teilnehmende nutzten den Elternabend, den Studienrätin und Koordinatorin für Berufsorientierung (KBO) Cornelia Köb organisiert hatte. Aufgrund der großen Resonanz wurde die Veranstaltung spontan von der Aula in die Turnhalle erweitert.
Zwei neue Schulpartnerschaften unterzeichnet
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Schulleiter Walter Zwinger und Cornelia Köb wurden zwei offizielle IHK-Schulpartnerschaften besiegelt. Die Realschule Lindenberg freut sich über die doppelte Kooperation mit der Buhmann Systeme GmbH sowie der PFAFF Werkzeug- und Formenbau GmbH & Co. KG. Die Urkunden unterzeichneten Dorothee Buhmann, Geschäftsführerin von Buhmann, und Johannes Kuhn, Personalchef von PFAFF, gemeinsam mit Schulleiter Zwinger.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, reale Einblicke in die Unternehmenspraxis zu ermöglichen, das gegenseitige Verständnis zu fördern und langfristige Verbindungen zwischen Schule und Wirtschaft zu schaffen. Geplant sind unter anderem Betriebserkundungen, Praktikumsangebote, gemeinsame Unterrichtsprojekte und die Teilnahme von Auszubildenden an Elternabenden.
„Wir freuen uns sehr, unseren Schülerinnen und Schülern durch diese Partnerschaften vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt zu eröffnen und ihnen Perspektiven für ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen“, betonte Schulleiter Walter Zwinger. Auch Dorothee Buhmann hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „Diese Partnerschaft liegt uns besonders am Herzen: Als Familienunternehmen fühlen wir uns unserer Region und der Förderung junger Menschen eng verbunden. Gemeinsam mit der Realschule möchten wir praxisnahe Erfahrungen ermöglichen und den Jugendlichen zeigen, welche Chancen die regionale Wirtschaft bietet.“
IHK Schwaben als starker Partner
Die neuen Kooperationen stehen unter der Schirmherrschaft der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK Schwaben). Das IHK-Programm „Schulpartnerschaften“ besteht seit 2013 und stärkt die Verbindung zwischen Schulen und Unternehmen in der Region.
Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel gewinnen solche Partnerschaften zunehmend an Bedeutung: Sie fördern Praxisnähe, schaffen gegenseitiges Verständnis und eröffnen Jugendlichen frühzeitig Kontakte in die Arbeitswelt. Mittlerweile bestehen in Schwaben über 434 Schulpartnerschaften – nun ist auch die Realschule Lindenberg Teil dieses erfolgreichen Netzwerks.
Praxisnahe Impulse und reger Austausch
Neben der feierlichen Unterzeichnung bot der Abend fünf spannende Impulsvorträge zu Themen wie Praktikum, Bewerbung, Vorstellungsgespräch, duale Ausbildung und Zeugnisse. Referenten kamen unter anderem von den Unternehmen Buhmann, Liebherr, PFAFF und Rose Plastic.
Im Anschluss nutzten Teilnehmende die Gelegenheit zum regen Austausch. Zahlreiche Unternehmen – darunter Buhmann, die Fachakademie für Soziale Berufe in Lindau, Liebherr, Max Müller, PFAFF, Rose Plastic und die Volksbank – standen gemeinsam mit Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern im Gespräch.
Der Abend machte deutlich: Die enge Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und Wirtschaft ist ein Schlüssel für erfolgreiche Berufsorientierung und die Zukunft junger Menschen in der Region.
(Quelle: Industrie- und Handelskammer Schwaben)