Im Jahr 1968 erstmals durchgeführt hat sich die Internationale Bodensee-Kunstauktion längst zu einer festen Institution etabliert, die sich weit über die Region hinaus in vielen Ländern einen Namen gemacht hat. In der nunmehr 157. Auflage kommen vom 5. bis 7. Juli 2023 insgesamt rund 20 000 Teile, gebündelt zu etwa 1700 Aufrufnummern, zur Versteigerung.
Besichtigung im Auktionshaus Zeller noch bis 3. Juli möglich
Bis einschließlich Montag, 3. Juli, können Gemälde, Kunstgegenstände, Schmuckstücke und vieles andere mehr im Auktionshaus Zeller auf der Lindauer Insel besichtigt werden. Dort wird auch der Chef des Hauses, Michael Zeller, in öffentlicher Auktion die Kostbarkeiten versteigern.
Die Gegenstände, die zum Aufruf kommen, sind auf 25 Rubriken aufgeteilt – das Spektrum reicht von afrikanischer Stammeskunst über Skulpturen, Schmuck und Juwelen bis hin zu alten Waffen. Allein auf Gemälde entfallen 340 Aufrufnummern. Von der Moderne bis ins 17. Jahrhundert bietet sich ein weites Feld für Sammler und Enthusiasten, die das Einmalige schätzen. Unter den Werken finden sich berühmte Künstlernamen wie beispielsweise Pablo Picasso, Joan Miro, Marc Chagall, Max Ernst oder auch Andy Warhol.






Einen besonderen Stellenwert in der aktuellen Auktion nimmt die „Berliner Eisenkunst“ ein, wie Zeller – nach eigenen Angaben „Deutschlands dienstältester Auktionator“ – bei einem Rundgang durch die Räume erklärt. In den Napoleonischen Kriegen (sinnhaft) erfunden, mit den Jahren vergessen und seit Kurzem wiederentdeckt feiern diese Kunstwerke zurzeit ihre Auferstehung. Zeller: „Gleich zwei fantastische Sammlungen, die über Jahre im Geheimen aufgebaut wurden, werden wir bei der Auktion präsentieren.“
Info: Besichtigung bis einschließlich 3. Juli 2023, täglich von 10 bis 18 Uhr
Auktion:
- 5. Juli, ab 14.30 Uhr
- 6. Juli, ab 10 Uhr und ab 14.30 Uhr
- 7. Juli, ab 10 Uhr und ab 14.30 Uhr
Weitere Details und Abbildungen unter www.zeller.de