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Die schlimmen Folgen des Unwetters in Lindau

Lesezeit 3 Minuten
Bei dem Unwetter am letzten Donnerstag wurden zahlreiche Bäume gebrochen und entwurzelt. Die Aufräumarbeiten halten an.
Bei dem Unwetter am letzten Donnerstag wurden zahlreiche Bäume gebrochen und entwurzelt. Die Aufräumarbeiten halten an. (Bild: Ulrich Stock)

Letzten Donnerstag (24. August) fegte ein heftiges Gewitter mit starken Sturmböen über Lindau. Die Sturmschäden im gesamten Stadtgebiet sind enorm und viele Straßen immer noch gesperrt. Der Campingplatz Lindau-Zech hat inzwischen wieder geöffnet. Viele historische Gebäude wurden beschädigt. Drohnen sind im Einsatz.

Der aktuelle Starkregen erschwert die vielen Aufräumarbeiten zusätzlich. Nach wie vor sind einige Straßen, Fuß- und Radwege sowie Anlagen gesperrt, teilte die Stadt mit. Vorsicht ist nach wie vor jedoch auch in den bereits freigegebenen Bereichen geboten.

Hier die Sperrungen (Stand: 28. August, 14.30 Uhr):

  • Gassen am Rathausplatz
  • Bereich um den Mangturm
  • Gruberweg Fußweg
  • Ladestraße Fußweg
  • Fraunhoferstraße
  • Leiblach-Damm Geh- und Radweg
  • Max-Halbe-Weg inkl. Spielplatz

Gesperrte Anlagen im Lindauer Stadtgebiet:

  • Minigolf- und Kneippanlage Alpengarten
  • Posterholungsheim
  • Im Wäsen

Teilweise freigegebene Anlagen:

  • Stadtgarten und Oskar Groll Anlage
  • Bahndamm
  • Sportanlage: Stadion Bolzplatz

Vorsicht durch erneut herabstürzende Äste

Alle weiteren Anlagen und Straßen sind wieder nutzbar. Der Dauerregen erhöht die Gefahr, dass weitere Äste abbrechen und herunterstürzen.

Die Stadt weißt nochmals auf das Betretungsverbot der abgesperrten Bereiche hin: Hier besteht große Verletzungsgefahr. Auch ist mit Behinderungen durch überlaufende Straßeneinläufe aufgrund des Starkregens zu rechnen. Die Mitarbeiter der Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) der Stadt Lindau säubern diese nach und nach.

Viele beschädigte historische Gebäude

Beschädigt worden sind auch viele historische Gebäude. Der Sturm hat unter anderem zahlreiche Dachziegel abgedeckt – am Stadttheater, am Mangturm, am ehemaligen Hautzollamt, an der Luitpold-Kaserne, am Alten Rathaus, am Hoyerbergschlößle und an der Schiffswerft. In viele Gebäude regnet es hinein. Das Bauamt der Stadt Lindau ist gemeinsam mit externen Partnern damit beschäftigt, erste Sicherungsmaßnahmen zu treffen und Notreparaturen durchzuführen, um einerseits die öffentlichen Wege zu schützen und andererseits Folgeschäden an den Gebäuden zu vermeiden.

(Bilder: Stadt Lindau)

In den nächsten Tag wird das Bauamt viele städtische Gebäude mit einer Drohne überfliegen, um sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen, Schäden zu kontrollieren und auszuschließen.

Insgesamt geht die Stadt von einem hohen Sachschaden aus, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genauer beziffert werden kann.

Dauerregen erschwert Aufräumarbeiten

Die Aufräumarbeiten im Stadtgebiet dauern nach wie vor an. Mitarbeitende der GTL waren das ganze Wochenende über im Einsatz, um zum Beispiel Bäume zu sichern und Wege freizuräumen. So können zum Beispiel die Baumpfleger nicht wie geplant in die Bäume klettern, um diese zu überprüfen. Es kann deshalb noch einige Tage dauern, bis alle Straßen, Wege und Anlagen wieder betreten werden dürfen. Auch hier kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Schadenshöhe genannt werden.

Der aktuelle Stand der gesperrten Bereiche gibt’s über Instagram, Facebook und auf der Webseite im Bereich „Aktuelles“.

Campingplatz-Zech hat wieder geöffnet

Der Campingplatz in Lindau-Zech hat inzwischen wieder geöffnet und der Betrieb läuft weitestgehend normal. Die meisten Schäden konnten am Wochenende wie geplant beseitigt werden. Teilweise müssen noch Wurzeln einzelner umgestürzter Bäume beseitigt werden. Ansonsten konnten alle Stellplätze wieder in Betrieb genommen werden. Der Campingplatz musste aufgrund des Unwetters am Donnerstagabend evakuiert werden und die rund 800 Gäste wurden für eine Nacht in der Inselhalle untergebracht. Die Höhe des Schadens lässt sich noch nicht beziffern.

(Quelle: Stadt Lindau)

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Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
29.08.2023, 16:53 Uhr

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