Weil sich ein verletzter Schwan auf die Bahngleise der Strecke zwischen Konstanz und Radolfzell verirrt hatte, wurde am Dienstag zeitweise der Zugverkehr lahmgelegt. Die Feuerwehr war im Einsatz.
Lokführer der Seehas-Stecke endeckten am Dienstagmorgen, direkt neben den Bahngleisen der Strecke zwischen Reichenau und Hegne, einen Schwan. Dieser war offensichtlich verletzt. Daraufhin wurde die Bahnstrecke gesperrt und die Feuerwehr wurde um Hilfe gerufen, heißt es von der Polizei.
Rettungskräfte überwinden Schutzzaun
Um von der Straße zu dem betroffenen Bereich vorzudringen, schaffte sich die Feuerwehr zunächst mit der 4-teiligen Steckleiter Zugang über den Schutzzaun zum Bahndamm. Der Schwan konnte schließlich von der Feuerwehr eingefangen und in einer Wolldecke sicher verwahrt aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Das Tier hatte nur eine leichte Verletzung am Flügel.

(Bild: Freiwillige Feuerwehr Reichenau)
Schwan wird auf die Insel Reichenau gebracht
Anschließend wurde der Schwan auf die Insel Reichenau gebracht und neben dem Schilfgürtel wieder in die Freiheit entlassen. Als ob nichts gewesen wäre, paddelte der Schwan frisch und munter in Richtung Seemitte davon, wo seine Artgenossen ihn schon erwarteten.
Im Einsatz waren zehn Feuerwehreinsatzkräfte mit Löschfahrzeug und Mannschaftstransportwagen sowie Kräfte der Bundespolizei.