„Haus am See“ Bienenhaltung und Honiggewinnung in den Pfahlbauten am Bodensee

Bienenhaltung und Honiggewinnung in den Pfahlbauten am Bodensee
Herbert Gieß vor seinem Bienenvolk. (Bild: Pfahlbaumuseum/Schöbel)

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Haben die Steinzeitmenschen schon Honig gekannt? Dieses Geheimnis wird in den Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee am 30. und 31. Mai gelüftet.

Der Pfahlbauforscher Herbert Gieß berichtet als „Uhldi“ darüber, was die archäologischen Forschungen etwa in Arbon-Bleiche (CH) über die Honiggewinnung in prähistorischer Zeit erbracht haben.

Bei dem erfahrenen Imker erfahren Sie, was eine Klotzbeute ist, wie sich die Menschen vor den Stichen der Bienen geschützt haben und wozu die einzelnen Inhaltsstoffe des Honigs genutzt wurden. Die Gewinnung von Honig und Wachs wie ebenso dargestellt wie die Nutzung als Heilmittel. Es gibt auch die Möglichkeit, ein echtes Bienenvolk in einem Bienenstock zu beobachten.

Ein geschmackliches Erlebnis ist für kleine und große Besucher die Verkostung von „Steinzeithonig“ (Wabenhonig). Lassen Sie sich von der Welt der Bienen faszinieren. Im Steinzeitparcours runden Schautafeln das Jahresthema „Hausbau“ ab und im Pfahlbaukino werden Filme dazu gezeigt.

Nach dem Besuch der Pfahlbaudörfer mit ihren 23 Rekonstruktionen können zwei Ausstellungen besichtigt werden: Die Ausstellung „Das Erbe der „Pfahlbauer“ mit Hunderten von Originalfunden aus Siedlungen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden sind.

Die zweite Ausstellung widmet sich der Museumsgeschichte im ältesten archäologischen Freilichtmuseum Baden-Württembergs. Die Pfahlbauten sind täglich vom 9.30 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Mehr Infos finden Sie unter www.pfahlbauten.de.

(Pressemitteilung: Pfahlbauten Unteruhldingen am Bodensee)