Tettnang – In den vergangenen Monaten wurde das ehemalige Forsthaus in der Schützenstraße umfassend saniert. Kürzlich wurden die Malerarbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude und dem Nebengebäude, in dem sich die öffentliche Toilette befindet, beendet.
Vor allem das ehemalige Forsthaus, in dem die Kita Forsthaus und die KfZ-Zulassungsstelle des Landratsamtes untergebracht sind, wurde umfassend instandgesetzt. Zum einen wurden das Dach saniert und in diesem Zuge auch die Spenglerarbeiten – darunter Dachrinnen, Bleche und Fallrohre durchgeführt. Zum anderen wurde die Gebäudehülle aufgearbeitet und zusätzlich eine neue Fluchttreppe für die Kita als zweiten Rettungsweg errichtet.
Während der rund achtmonatigen Baumaßnahmen blieben Kita und Zulassungsstelle jederzeit erreichbar. Auch die öffentliche Toilette mit barrierefreier WC-Anlage war durchgehend benutzbar. Zum Schutz von Kindern und Erwachsenen wurden in der Hauptbauzeit umfangreiche Sicherungsmaßnahmen vorgenommen – etwa Überdachungen und Absperrungen, die den Zugang schützten.
„Uns war es enorm wichtig, dass die Kita auch während der Instandhaltung geöffnet bleiben konnte und dementsprechend der Zugang zum Gebäude und zum Garten absolut sicher war. Das ist dank der sehr guten Planung und Umsetzung auch gelungen“, freut sich Bürgermeisterin Rist über das nun in neuem Glanz strahlende Denkmalschutzgebäude.
Die Stadt investierte rund 500.000 Euro in die Sanierung, um das ortsbildprägende Gebäude zu erhalten und gleichzeitig moderne Standards und Funktionalität zu garantieren.
(Quelle: Stadt Tettnang)