Klimafreundliche Wärme Meersburg setzt auf Seewärme aus Bodensee

Meersburg setzt auf Seewärme aus Bodensee
Zu sehen sind Bürgermeister Robert Scherer, Stadt Meersburg, und Heike Sonntag, Geschäftsführerin Seewärme Meersburg GmbH. (Bild: Seewärme Meersburg)
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Die Stadt Meersburg unterzeichnet die Verträge für den Anschluss an das geplante Seewärme-Netz. Mehrere städtische Gebäude sollen künftig klimafreundlich mit Nahwärme versorgt werden.

Die Stadt Meersburg wird erster Kunde für die Lieferung von Seewärme. Bürgermeister Robert Scherer unterzeichnete in dieser Woche die entsprechenden Verträge. Künftig sollen alle städtischen Gebäude im geplanten Netzgebiet an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Dazu gehören unter anderem das Rathaus, das Vineum, das Gredhaus und die Stadtbücherei.

Stadt übernimmt Vorreiterrolle

Mit dem Vertragsabschluss übernimmt die Stadt nach eigenen Angaben eine Vorreiterrolle beim Ausbau der klimafreundlichen Wärmeversorgung. Sie wird nicht nur der erste, sondern perspektivisch auch der größte Kunde im Seewärme-Netz. Damit schafft sie eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Umsetzung des Projekts.

Für Seewärme-Geschäftsführerin Heike Sonntag sind die unterzeichneten Verträge „ein Meilenstein und starkes Signal für unser ökologisches Vorzeigeprojekt in Meersburg“.

Nahwärme für öffentliche Gebäude

Auch Bürgermeister Robert Scherer sieht in dem Anschluss einen wichtigen Schritt für die städtischen Gebäude: „Nahwärme ist der Goldstandard für die zukünftige Wärmeversorgung. Damit sind wir bei der Wärmeversorgung unserer Gebäude auf der sicheren Seite und erfüllen sämtliche aktuellen wie auch künftigen Anforderungen.“

Zugleich wolle die Stadt als Ankerkunde ein deutliches Zeichen setzen: „Wir zeigen anderen Eigentümerinnen und Eigentümern, Unternehmen und Institutionen, dass der Umstieg auf Nahwärme eine verlässliche und nachhaltige Lösung für die Zukunft ist“, so Scherer.

Wärme aus dem Bodensee

Das geplante Nahwärmenetz soll zahlreiche Gebäude in der Meersburger Innenstadt mit umweltfreundlicher Wärme versorgen und damit einen Beitrag zur Energiewende vor Ort leisten. Die benötigte Wärme wird mithilfe von Wärmepumpen aus dem Bodensee gewonnen. Nach Angaben der Projektverantwortlichen zählt das Vorhaben bundesweit zu den ersten Projekten dieser Größenordnung und stößt entsprechend auf großes Interesse.

(Quelle: STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.