Kurs für die Zukunft Agenda 2040: Das plant Kressbronn für die Zukunft

Agenda 2040: Das plant Kressbronn für die Zukunft
Bürgermeister Daniel Enzensperger präsentiert die Kressbronner Agenda 2040, mit der die Gemeinde ihre langfristige Entwicklung gestalten möchte. (Bild: Gemeinde Kressbronn)
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Mit der Agenda 2040 will Kressbronn seine langfristige Entwicklung gestalten. Am 21. Oktober stellt Bürgermeister Daniel Enzensperger die Pläne im Gemeinderat vor.

Welche Projekte sind in den kommenden Jahren wichtig und welche Investitionen werden dafür benötigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Kressbronner Agenda 2040, die Bürgermeister Daniel Enzensperger am 21. Oktober 2026 in den Gemeinderat einbringt. Das Konzept soll langfristige Ziele für die Gemeinde festlegen und größere Vorhaben frühzeitig in den Blick nehmen.

Die Beratung ist im Rahmen einer Klausurtagung des Gemeinderates vorgesehen. Im Februar 2027 soll die Agenda bei einer Einwohnerversammlung vorgestellt und mit der Bevölkerung diskutiert werden. Die Beschlussfassung im Gemeinderat ist für März 2027 geplant.

Langfristige Ziele für Kressbronn

„Eine Gemeinde muss nicht nur die Aufgaben von heute bewältigen. Sie muss sich auch Gedanken darüber machen, wo sie in zehn oder fünfzehn Jahren stehen möchte“, erklärt Bürgermeister Daniel Enzensperger.

„Als Bürgermeister sehe ich meine Aufgabe gerade auch darin, Impulse zu geben, Ideen zu entwickeln und Vorschläge zu machen. Die Entscheidung darüber trifft am Ende der Gemeinderat. Aber eine gute politische Beratung braucht konkrete Vorschläge und eine klare Vorstellung davon, wohin sich eine Gemeinde entwickeln kann.“

Die Agenda 2040 soll einen langfristigen Rahmen für die Entwicklung Kressbronns schaffen. Sie umfasst Ziele für verschiedene Bereiche des Gemeindelebens, konkrete Projekte sowie eine Betrachtung der dafür notwendigen Investitionen.

Berücksichtigt werden unter anderem Sicherheit, Wohnen, Städtebau, Infrastruktur, Umwelt, Energie, Verkehr, Wirtschaft und Tourismus. Weitere Schwerpunkte sind Bildung und Betreuung sowie Familie, Soziales, Sport und Kultur.

Feuerwehrhaus, Wohnungen und öffentliche Einrichtungen

Zu den größeren Vorhaben, die in der Agenda betrachtet werden, zählen der Neubau des Feuerwehrhauses und die Weiterentwicklung des Rettungsdienststandortes. Auch der Bau kommunaler Mietwohnungen und städtebauliche Sanierungen gehören dazu.

Darüber hinaus befasst sich das Konzept mit Investitionen in Schulen, Sportanlagen und weitere öffentliche Einrichtungen.

Die Agenda soll dabei keine verbindliche Festlegung sämtlicher Projekte bis zum Jahr 2040 darstellen. Über einzelne Vorhaben und deren Finanzierung entscheidet weiterhin der Gemeinderat.

Veränderte Rahmenbedingungen und neue Entwicklungen können dazu führen, dass Projekte angepasst, verschoben oder zusätzlich aufgenommen werden. Gleichzeitig soll die langfristige Planung helfen, größere Investitionen frühzeitig zu erkennen und über mehrere Jahre sinnvoll zu verteilen.

Bürger sollen im Februar 2027 mitdiskutieren

Ein wichtiger Bestandteil des weiteren Verfahrens ist die geplante Einwohnerversammlung im Februar 2027. Dort soll die Bevölkerung Gelegenheit erhalten, sich über die Agenda zu informieren und die langfristigen Entwicklungsziele der Gemeinde zu diskutieren.

„Mir ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, welche Entwicklung wir für Kressbronn a. B. anstreben. Die Agenda soll deshalb nicht nur ein Arbeitsinstrument für Verwaltung und Gemeinderat sein, sondern auch Grundlage für einen offenen Austausch mit der Bevölkerung“, betont Enzensperger.

Mit der Agenda 2040 möchte die Gemeinde langfristige Ziele, konkrete Projekte und eine vorausschauende Finanzplanung miteinander verbinden. Die Entscheidungsfreiheit des Gemeinderates soll dabei erhalten bleiben.

Die Kressbronner Agenda 2040 ist bereits auf der Homepage der Gemeinde unter der Rubrik „Kommunale Projekte – Agenda 2040“ online einsehbar.

(Quelle: Gemeinde Kressbronn)

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