IAA Transportation 2026 ZF präsentiert neue Sicherheitstechnologien für Lkw

ZF präsentiert neue Sicherheitstechnologien für Lkw
ZF kombiniert Sensoren der nächsten Generation zu einem umfassenden 360°-Objekterkennungssystem für Lkw und Anhänger. Damit lassen sich tote Winkel besser erkennen, ungeschützte Verkehrsteilnehmer schützen und die Sicherheit erhöhen, von der Autobahn bis zum dichten Stadtverkehr sowie Rangiervorgängen auf dem Betriebsgelände. (Bild: ZF)
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ZF stellt auf der IAA Transportation 2026 ein neues 360°-Sicherheitskonzept für Lkw und Anhänger vor. Die Technologie soll Unfälle verhindern und den Weg für höhere Automatisierungsstufen ebnen.

Im Vorfeld der IAA Transportation 2026 in Hannover hat die ZF Division Commercial Vehicle Solutions (CVS) neue aktive Sicherheitstechnologien für Nutzfahrzeuge vorgestellt. Im Mittelpunkt steht ein skalierbares 360°-Sicherheitskonzept, das Sensorik, Wahrnehmung, Bremsen und Lenkung zu einem abgestimmten Gesamtsystem verbindet.

Lkw und Anhänger werden zum Gesamtsystem

Das neue Konzept erweitert Fahrerassistenzsysteme über das Zugfahrzeug hinaus und bindet auch den Anhänger in die Umfelderkennung ein. Möglich wird dies durch eine schnelle Automotive-Ethernet-Kommunikationsschnittstelle, den sogenannten „Truck-Trailer Link“. Dadurch werden die Sensordaten von Radar- und Kamerasystemen an Lkw und Anhänger zu einem gemeinsamen Umgebungsmodell zusammengeführt.

Nach Angaben von ZF ermöglicht dies eine durchgängige 360°-Objekterkennung mit deutlich weniger Wahrnehmungslücken als bisherige Systeme. Die Technik soll Fahrer sowohl auf der Autobahn als auch im Stadtverkehr und bei Rangiermanövern auf Betriebshöfen unterstützen.

Assistenzsysteme greifen aktiv ein

Auf Basis des OnGuardMAX-Systems baut ZF seine aktiven Sicherheitsfunktionen weiter aus. Im Nahbereich erfüllen das Anfahrwarnsystem (MOIS) und das Totwinkel-Warnsystem (BSIS) die Anforderungen der Europäischen General Safety Regulation (GSR). Darüber hinaus können die Systeme bei drohenden Kollisionen mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern selbstständig Bremsvorgänge einleiten.

Für den Autobahnbetrieb kombiniert die Funktion „Highway Assist“ einen Spurhalteassistenten mit einer adaptiven Geschwindigkeitsregelung inklusive Stop-and-Go-Funktion. Ein Rückfahrassistenzsystem unterstützt Rangiermanöver und kann bei Bedarf automatisch bremsen. Zusätzliche Seitenkameras am Anhänger verbessern die Sicht und die Objekterkennung.

Mehr Sicherheit durch neue Sensorik

Weitere Systeme sollen den Fahrer im Alltag entlasten. Das Driver Monitoring System (DMS) erkennt Ablenkung und Müdigkeit des Fahrers und kann aktiv eingreifen. Die Funktion „Rescue Assist“ erkennt akustisch Sirenen von Einsatzfahrzeugen und unterstützt den Fahrer dabei, frühzeitig zu reagieren.

Die ADAS-Architektur basiert auf einem skalierbaren Konzept und nutzt Radar- und Kameratechnologie der nächsten Generation. Dadurch soll sich die Umgebungswahrnehmung verbessern und die Integration zusätzlicher Sensoren erleichtert werden. Nach Angaben von ZF können Hersteller ihre Fahrzeuge dadurch schrittweise auf höhere Automatisierungsstufen vorbereiten, ohne die gesamte Fahrzeugarchitektur neu entwickeln zu müssen.

ZF auf der IAA Transportation 2026

ZF präsentiert die neuen Technologien auf der IAA Transportation 2026 in Hannover. Das Unternehmen ist dort in Halle 21 am Stand B42 vertreten.

(Quelle: ZF)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.