Digitale Warnsysteme im Test Warntag: So wird in Friedrichshafen gewarnt

Warntag: So wird in Friedrichshafen gewarnt
Am bundesweiten Warntag werden verschiedene Warnsysteme getestet, um die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig zu erreichen. (Symbolbild: Viktor Kintop/iStock / Getty Images Plus)
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Am Donnerstag, 10. September, findet der bundesweite Warntag statt. Auch in Friedrichshafen werden ab 11 Uhr die digitalen Warnsysteme getestet.

Der Aktionstag dient dazu, die verschiedenen Warnmöglichkeiten zu überprüfen und weiter zu verbessern. Damit soll die Bevölkerung bei Katastrophen oder Großschadensereignissen rechtzeitig informiert und geschützt werden können.

Ab 11 Uhr verschickt die Nationale Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bundesweit eine Probewarnung. Geeignete und entsprechend eingestellte Mobiltelefone geben über den sogenannten Cell-Broadcast einen Alarm aus.

Warn-Apps und Rundfunk machen mit

Auch spezielle Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP lösen Warnungen aus. Der Rundfunk beteiligt sich ebenfalls und probt für den Ernstfall.

In Friedrichshafen werden am Warntag ebenfalls Smartphones Alarm geben. Zusätzlich informiert die Stadtverwaltung über ihre digitalen Kanäle. Dazu gehören die städtischen Websites inklusive Push-Nachrichten-Funktion, die Social-Media-Kanäle und der städtische Newsletter.

Mobile Lautsprecher im Ernstfall

Ein stationäres Warnsystem gibt es in Friedrichshafen derzeit nicht mehr, für die Zukunft ist ein solches jedoch wieder geplant. Im Ernstfall wird die Bevölkerung über mobile Lautsprecheranlagen auf den Feuerwehrfahrzeugen gewarnt. Diese kommen je nach Bedarf und Gebiet punktuell zum Einsatz.

Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Über Cell-Broadcast wird derzeit noch keine Entwarnung versendet.

Darum gibt es den bundesweiten Warntag

Der Warntag soll zeigen, was im Ernstfall passiert. Ziel ist es, die verschiedenen Warnmöglichkeiten stärker ins Bewusstsein zu rücken und die Menschen für das Thema zu sensibilisieren.

Die Bürgerinnen und Bürger sollten deshalb am 10. September darauf achten, ob ihre mobilen Endgeräte über die modularen Warnsysteme auslösen und wie sich der Alarm äußert. Bei einer tatsächlichen Gefahr wie Naturkatastrophen, Großbränden oder anderen Gefährdungen kommt es nicht nur auf eine schnelle und zuverlässige Warnung an. Die Bevölkerung muss auch wissen, wie sie auf den jeweiligen Alarm reagieren muss.

Weitere Informationen gibt es auf den Websites des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie der Stadt Friedrichshafen zum Katastrophenschutz. Wer möchte, kann am Donnerstag, 10. September, ab 11 Uhr auf der Website zur Warntag-Umfrage an einer Umfrage zum Warntag 2026 teilnehmen.

(Quelle: Stadt Friedrichshafen)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.