Um seine Ideen und Visionen für den Wirtschaftsstandort Friedrichshafen vorzustellen, hat sich Oberbürgermeisterkandidat Johannes Henne am Dienstag mit Unternehmern aus Friedrichshafen getroffen, getreu dem Motto „Henne hört hin“.
Im Kochstudio der Fränkel AG wurde unter anderem über Themen wie die Messe, Flächen zur Expansion, das Standortmarketing und die Gewinnung von Arbeitskräften gesprochen. Am Abend führte ihn sein Wahlkampf zudem in den Friedrichshafener Teilort Kluftern. Dort stellte er sich in der Ratsstube den Menschen vor Ort persönlich vor und beantwortete ihre Fragen.
Dialog mit dem Mittelstand: Unterstützung und zukunftsweisende Konzepte
Beim Treffen mit dem Mittelstand betonte Johannes Henne die Bedeutung des Dialogs und des Zuhörens.
„In Anbetracht der einschneidenden Veränderungen in Handel, Gewerbe, Gastronomie, Handwerk, Bauwesen und Industrie ist es mir wichtig, direkt von Ihnen zu erfahren, was schon gut läuft und an welchen Stellen es noch besser werden muss für ein zukunftsweisendes Wirtschaften in unserer Stadt“, erklärte Henne.
Mit seinen Erfahrungen in der Privatwirtschaft unterstrich Henne seine vielfältigen Kompetenzen: „Ich habe sechs Jahre lang in der Strategieberatung gearbeitet, bevor ich zum Bürgermeister von Immenstaad gewählt wurde. Durch meine Tätigkeiten bei der Prognos AG und der Steria Mummert Consulting GmbH konnte ich große Städte und Landkreise in ganz Deutschland bei der Digitalisierung und der innovativen Stadtentwicklung unterstützen. Aktuell bin ich in verschiedenen Aufsichtsgremien tätig und kenne deshalb auch wirtschaftliche Prozesse sehr gut. Das ist bereichernd und wichtig, denn ein Bürgermeister darf heutzutage nicht nur Verwalter sein, er muss auch unternehmerisch denken können.“
Henne sagte den Unternehmern unbürokratische Unterstützung und eine dynamische Wirtschaftsförderung zu. Friedrichshafen braucht innovative Ansätze und den Mut, neue Wege zu gehen, um auch zukünftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort für Fachkräfte und erfolgreiche Unternehmen zu bleiben“, so Henne. Es sei daher die oberste Priorität für die Stadt Friedrichshafen, für beste Rahmenbedingungen vor Ort zu sorgen:
„Dafür muss die Stadt vor allem ihre ureigenen kommunalen Hausaufgaben machen.“, betonte er.
Bürgerdialog in Kluftern: Familienfreundlichkeit und Gesundheitswesen im Fokus
Am Abend traf sich Henne mit Bürgern in Kluftern. Auch sein Vater war gekommen, dem Henne für seine Unterstützung dankte. „Ich komme aus einer Bürgermeisterfamilie. Mein Vater, der fast 40 Jahre Bürgermeister war, hat meinen Bruder und mich schon in jungen Jahren Werte wie Vertrauen, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Empathie beigebracht – Werte die braucht es, um gemeinsam mit Menschen etwas zu bewegen und das Beste für eine Gemeinschaft zu erreichen“, betonte Henne. „Dieses Selbstverständnis und diese Werte haben meinen Bruder und mich dazu bewegt, ebenfalls Bürgermeister zu werden.“
Im Dialog mit den Bürgern stellte Henne zentrale Themen wie das Gesundheitswesen und die Familienfreundlichkeit in den Vordergrund. „Ein gut aufgestelltes Krankenhaus und verlässliche Kinderbetreuungsangebote sind essenziell. Eltern dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden, wenn die Kita wegen Personalnot geschlossen ist“, erklärte er. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, wenn die Kita wegen Personalnot mal ein paar Wochen geschlossen hat und man sich mit Home-Office oder den Großeltern organisieren muss, das geht für viele Familie nicht so einfach.“
Auch die Bildungseinrichtungen und die Sportinfrastruktur sieht Henne als dringend verbesserungsbedürftig.
„Chemie- und Physikräume müssen wieder geöffnet, digitale Ausstattungen verbessert und ausreichend Kapazitäten in der Ganztagsbetreuung geschaffen werden. Gleiches gilt für den Schulsport, für den wir schnelle und unkomplizierte Lösungen brauchen, so wie wir es in Immenstaad zuletzt getan haben“, erläuterte er.
Ein weiteres wichtiges Anliegen Hennes ist die Schaffung und Rückgewinnung von Wohnraum. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Menschen, die in Friedrichshafen gebraucht werden, auch hier leben können. Dazu bedarf es charmanter, wirtschaftlicher und urbaner Konzepte zur Nachverdichtung und Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern.“
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Die Veranstaltungen wurden von den Teilnehmern positiv aufgenommen. Henne konnte zahlreiche Fragen und Anregungen zum Gesundheitswesen, Bürokratieabbau, Verkehr und anderen Themen entgegennehmen. „Es ist mir wichtig, gemeinsam mit Ihnen, den Bürgern dieser Stadt, Friedrichshafen zukunftsorientiert zu gestalten“, betonte Henne abschließend.
Johannes Henne zeigte sich erfreut über den konstruktiven Austausch und den engagierten Applaus der Anwesenden. „Wir wissen, was zu tun ist. Lassen Sie uns die Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken“, lautete sein Aufruf.
(Pressemitteilung: Henne für den Hafen)