Mehrere Anrufer meldeten gegen 14.15 Uhr auf dem Gelände eines ehemaligen Mineralstoffhändlers in der südlichen Ailinger Straße eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Friedrichshafen rückte umgehen aus und gegen 16.45 Uhr konnte die direkte Brandbekämpfung beendet werden. Eine Feuerwehrfrau wurde nach einem Einsatz unter Atemschutz vorsorglich zur Abklärung ins Klinikum gebracht, weitere Verletzte gab es nicht.
Übergreifen des Feuers verhindert
Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Das eingesetzte Löschwasser wurde in drei auf dem Gelände vorhandenen Öltanks aufgefangen und zwischengelagert, da diese bereits geleert und gereinigt waren. So konnte eine Verunreinigung des Erdreichs verhindert werden.
Warnmeldung über Nina-App
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnmeldung über die Nina-Warn-App ausgelöst. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr kontrollierte zudem umliegende Gebäude auf geöffnete Fenster. Gegen 17 Uhr konnte die Warnmeldung aufgehoben werden.
Während des Einsatzes waren die Charlottenstraße und die südliche Ailinger Straße für den Verkehr gesperrt. Nach Abschluss der Löscharbeiten blieb die Sperrung auf die südliche Ailinger Straße beschränkt.
Großeinsatz mit über 80 Kräften
Die Feuerwehr Friedrichshafen war mit 67 Einsatzkräften im Einsatz, weitere 20 standen in Bereitschaft in der Feuerwache. Unterstützt wurde sie von elf Kräften des DRK und der Johanniter Unfallhilfe. Auch Polizei, Mitarbeitende des Bodenseekreises und der Stadtverwaltung sowie der Kreisbrandmeister waren vor Ort.
(Quelle: Stadt Friedrichshafen)