Laupheimer Bürgerstiftung schaut auf erfolgreiches Jahr 2023 zurück

Laupheimer Bürgerstiftung schaut auf erfolgreiches Jahr 2023 zurück
Vorstand und Stiftungsrat der Laupheimer Bürgerstiftung (von links): Dr. Armin Krieglsteiner, Christian Striebel, Michael Roosz, Tobias Uhlmann, Christa Jerg, Fridolin Schmid, Ehrenmitglied Hedwig Uhlmann, Ingo Bergmann, Petra Engstler-Karrasch, Prof. Dr. Nikolaus Rentschler, Hans Fleschhut, Frank Schneider, Prof. Dr. Rafael Schick. Es fehlt: Gerhard Bayer. (Bild: Laupheimer Bürgerstiftung, Archiv 2023)

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Die Laupheimer Bürgerstiftung hat im Rahmen Ihrer Frühjahrs-Sitzung das erfolgreiche Jahr 2023 Revue passieren lassen und Weichen für die Zukunft gestellt. Mit einem Gesamtbetrag von rund 32.000 Euro wurden im abgelaufenen Jahr insgesamt 20 Förderprojekte in Laupheim und den Teilorten unterstützt.

Im vergangenen Jahr erfuhr auch der Stiftungsrat eine bedeutende Erweiterung, indem Oberbürgermeister Ingo Bergmann, IHK Ulm Hauptgeschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch und Unternehmer Prof. Dr. Nikolaus Rentschler als neue Mitglieder aufgenommen wurden. Dabei wurde auch die Führungsspitze des Stiftungsrats mit Christa Jerg als Vorsitzende und Hans Fleschhut als stellvertretendem Vorsitzenden wiedergewählt, was in der Stiftung eine wichtige Kontinuität sicherstellt.

Zusätzlich wurde Gründungsmitglied Hedwig Uhlmann zum Ehrenmitglied der Bürgerstiftung ernannt. Besonders erfreulich war die Auszeichnung der Stiftung durch den Bundesverband deutscher Stiftungen und dem Bündnis der Bürgerstiftungen mit dem „Gütesiegel für Bürgerstiftungen“ für die Jahre 2023 und 2024.

Laut Stiftungsrats-Vorsitzenden Christa Jerg erreichte das Bürgerstiftungsjahr 2023 im November mit der feierlichen Verleihung des „LAUBÜ – der Laupheimer Bürgerpreis“ seinen Höhepunkt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Ingo Bergmann wurde der Bürgerpreis für großes ehrenamtliches Engagement gleich an zwei verdiente soziale Institutionen verliehen: dem Kinderschutzbund unter Leitung von Ursula Dreiz und an den Martinusladen unter Leitung von Rosa Demuth. „Die Ehrung kam vor allem bei Rosa Demuth gerade noch zur rechten Zeit, um das Engagement von ihr und ihrem ganzen Team nochmals öffentlich zu würdigen“, so Stiftungsvorstand Christian Striebel. Nur wenige Monate nach der Preisverleihung verstarb Rosa Demuth im März im Alter von 87 Jahren.

Ein weiteres Highlight des vergangenen Jahres war die Aufnahme der bisherigen „Stiftung zur Förderung des Museums für Christen und Juden in Laupheim“ als Stiftungsfonds unter das Dach der Bürgerstiftung. Diese Integration steigerte das Vermögen der Bürgerstiftung um 150.000 Euro auf rund 1,7 Millionen Euro und stärkt somit die finanzielle Basis für zukünftige Förderprojekte in Laupheim und den Teilorten.

Unter dem Motto „Zukunft gestalten – Sinn stiften“ hat die Bürgerstiftung erstmalig eine Informationsbroschüre zum Thema „Vererben“ herausgegeben. Diese Broschüre bietet nicht nur allgemeine, rechtliche und steuerliche Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Nachlassregelung, sondern zeigt auch auf, wie man mit seinem Nachlass Gutes in der Region bewirken kann.

2023 wurde auch die „Christa-Maucher-Spende für Menschen in Not“ ins Leben gerufen. Die künftig jährlich zu vergebende Spende soll an die 2021 verstorbene Christa Maucher erinnern, die mit ihrem großzügigen Nachlass über die Bürgerstiftung soziale und mildtätige Projekte in Laupheim unterstützen wollte.

Im vergangenen Jahr wurden dafür unter anderem der Renten-, Wohngeldstelle und dem Sozialamt finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um im Bedarfsfall unbürokratisch und zeitnah helfen zu können. Neben dem Nachlass von Christa Maucher (2021) hat die Bürgerstiftung auch in den Jahren 2022 und 2023 zwei weitere Nachlass-Spenden erhalten, welche auf dem Gedenkstein der Stiftung im Schlosspark verewigt wurden.

In der Frühjahrssitzung 2024 wurde das aktuelle Vorstandsteam, bestehend aus Christian Striebel, Frank Schneider und Fridolin Schmid, für eine weitere Amtszeit von drei Jahren einstimmig gewählt. Stiftungsrats-Vorsitzende Christa Jerg bescheinigte den Vorständen „eine wunderbare Zusammenarbeit im Team“ und bedankte sich im Namen des gesamten Stiftungsrats.

Auch im laufenden Jahr 2024 setzt die Laupheimer Bürgerstiftung ihre Förderaktivitäten fort. Bereits ein Dutzend Projekte mit einem Gesamtbetrag von rund 25.000 Euro wurden bewilligt. Darunter befindet sich auch als Leuchtturmprojekt die Neugestaltung des beeindruckenden „Objektzeugenraums“ in der neuen Dauerausstellung „Jüdische Beziehungsgeschichten“ im Laupheimer Museum.

(Pressemitteilung: Laupheimer Bürgerstiftung)