Stadtentwicklung Biberach Biberach plant neues Gewerbegebiet Bleicherstraße

Biberach plant neues Gewerbegebiet Bleicherstraße
Das alte Feuerwehrhaus und die Firma Vollmer liegen in dem 22 Hektar großen Bereich, den der neue Bebauungsplan umfasst. (Bild: Stadt Biberach)
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Das Verfahren für den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Bleicherstraße“ startet. Die Stadt Biberach will für das rund 22 Hektar große Areal ein einheitliches und zeitgemäßes Planungsrecht schaffen.

Das Gewerbegebiet zwischen Ehinger Straße, Bleicherstraße und Vollmerstraße zählt zu den ältesten Gewerbegebieten Biberachs. Der Gemeinderat fasste nun einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan „Gewerbegebiet Bleicherstraße“. Ziel ist es, das bislang uneinheitliche Planungsrecht zu vereinheitlichen und eine Grundlage für künftige Entwicklungen zu schaffen.

Einheitliches Planungsrecht für das Gewerbegebiet

Derzeit gelten in dem rund 22 Hektar großen Gebiet verschiedene Ortsbaupläne, Bebauungspläne und Bauvorschriften, die teilweise bis ins Jahr 1937 zurückreichen. Anlass für den neuen Bebauungsplan sind neben diesen unterschiedlichen Regelungen auch die Pläne der Firma Vollmer, ihren Standort an der Ehinger Straße weiterzuentwickeln.

Neben Vollmer sind in dem überwiegend gewerblich geprägten Gebiet unter anderem KaVo und die EnBW ansässig. Außerdem befinden sich dort die Gerberei Kolesch, das Postverteilungszentrum, das alte und das neue Feuerwehrhaus, der Betriebshof der Stadtwerke sowie Unterkünfte für Flüchtlinge und Obdachlose.

Entwicklungspotenzial soll genutzt werden

Nach Einschätzung der Stadtverwaltung bietet das Gebiet weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten. „Hier schlummern noch viele Flächen, die anders genutzt werden könnten“, sagte Stadtplanungsamtsleiter Roman Adler im Gemeinderat. Dabei verwies er nicht nur auf das Gelände des alten Feuerwehrhauses, sondern auch auf die zahlreichen Parkplätze.

Bereits vor mehr als zehn Jahren war für das gesamte Gebiet ein Rahmenplan entwickelt worden, der unter anderem ein zentral gelegenes Parkhaus vorsah, um die Parkflächen zu bündeln.

Gespräche mit Unternehmen und Umweltprüfung

Für den Bebauungsplan im Regelverfahren einschließlich Umweltprüfung rechnet die Verwaltung mit einer Dauer von rund zwei Jahren. Im nächsten Schritt sollen Gespräche mit den ansässigen Unternehmen geführt werden, um deren Entwicklungsbedarfe zu ermitteln.

Zudem wird eine schalltechnische Untersuchung vorbereitet. Sie soll als Grundlage für die geplante Lärmkontingentierung dienen und die bestehenden sowie künftigen Lärmemissionen erfassen, um geeignete Kontingente für das Plangebiet festzulegen.

(Quelle: Stadt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.