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Herzwochen 2026 Vorhofflimmern: Herzexperten informieren in Biberach

Vorhofflimmern bleibt häufig unbemerkt und kann das Schlaganfallrisiko erhöhen. Am 5. November informieren Biberacher Herzexperten kostenlos über die Erkrankung.

Lesezeit 3 Minuten
Drei Männer in weißer medizinischer Kleidung stehen nebeneinander vor einem großen Bildschirm in einem Behandlungsraum.
Das Team der Medizinischen Klinik um Chefarzt Dr. Thomas Brummer, Oberarzt Dr. Karim El-Amrani und Leitenden Oberarzt Dr. Michael Böhringer (v.l.n.r.) beteiligt sich im November traditionell an den Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. (Bild: Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH)

Am Donnerstag, 5. November 2026, informieren Kardiologen des Sana Klinikums Landkreis Biberach über Vorhofflimmern. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet im Rahmen der bundesweiten Herzwochen 2026 der Deutschen Herzstiftung statt.

Im Mittelpunkt des Sana-Gesundheitsforums stehen die Ursachen, Risiken sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Vorhofflimmern. Chefarzt Dr. Thomas Brummer von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie und sein Team beteiligen sich erneut an den Herzwochen. Diese stehen 2026 unter dem Motto „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“.

Vorhofflimmern erhöht das Schlaganfallrisiko

Mit schätzungsweise 1,5 bis zwei Millionen Betroffenen in Deutschland zählt Vorhofflimmern zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen. Normalerweise schlägt das Herz in einem regelmäßigen Rhythmus und pumpt Blut durch den Körper. Bei Vorhofflimmern geraten die elektrischen Signale in den Herzvorhöfen durcheinander. Die Vorhöfe ziehen sich nicht mehr koordiniert zusammen, sondern flimmern. Dadurch schlägt das Herz unregelmäßig und häufig zu schnell.

Die Erkrankung ist in der Regel nicht unmittelbar lebensbedrohlich, kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. Besonders das Risiko für einen Schlaganfall ist erhöht. Durch die unregelmäßige Bewegung der Herzvorhöfe kann sich Blut stauen und es können sich Gerinnsel bilden. Gelangen diese über den Blutstrom ins Gehirn und verschließen dort ein Gefäß, kann ein Schlaganfall entstehen.

Zu den typischen Beschwerden gehören Herzrasen, Herzstolpern, ein unregelmäßiger Puls, Luftnot bei Belastung, Schwindel, Brustschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit. Allerdings verursacht Vorhofflimmern nicht bei allen Betroffenen spürbare Symptome und bleibt deshalb mitunter lange unentdeckt.

„Vorhofflimmern wird von vielen Menschen zunächst als unangenehm, aber harmlos wahrgenommen. Andere bemerken die Rhythmusstörung überhaupt nicht“, erklärt Chefarzt Dr. Thomas Brummer.

Er betont, dass ein auffällig unregelmäßiger Herzschlag ärztlich abgeklärt werden sollte. Bei frühzeitiger Diagnose stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Erkrankung gezielt zu behandeln und insbesondere das Schlaganfallrisiko zu reduzieren.

Welche Risikofaktoren eine Rolle spielen

Zu den Risikofaktoren für Vorhofflimmern zählen unter anderem Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzmuskelerkrankungen und Herzklappenfehler. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und deutliches Übergewicht können das Risiko erhöhen.

Die Behandlung richtet sich nach den individuellen Beschwerden, möglichen Begleiterkrankungen und dem persönlichen Schlaganfallrisiko. Neben der Kontrolle des Herzrhythmus und der Herzfrequenz ist insbesondere entscheidend, ob eine medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung zur Vorbeugung eines Schlaganfalls notwendig ist.

„Die Behandlung von Vorhofflimmern ist heute sehr individuell und richtet sich unter anderem nach den Beschwerden, Begleiterkrankungen und dem persönlichen Schlaganfallrisiko“, erklärt Dr. Brummer.

Die bundesweit organisierten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung sollen über die Risiken von Vorhofflimmern aufklären und aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vermitteln. Das Sana-Gesundheitsforum informiert regelmäßig über medizinische Themen und widmet sich im November traditionell der Herzgesundheit.

Kostenloser Vortrag am 5. November in Biberach

Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 5. November 2026, um 18 Uhr im Sana Klinikum Landkreis Biberach statt. Veranstaltungsort ist der Veranstaltungsraum 1 im Erdgeschoss, Marie-Curie-Straße 4, 88400 Biberach.

Der Eintritt ist frei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 4. November, möglich, bevorzugt per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 07351 55-9000 (Montag bis Freitag).

(Quelle: Sana Klinikum Landkreis Biberach)

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Transparenz

Erstmals veröffentlicht
23.10.2026, 11:18 Uhr

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