Am Mittwoch wurde die 79. Eröffnung der Bregenzer Festspiele mit viel Trubel gefeiert. Die Premiere des „Spiels auf dem Bodensee“ folgt am Donnerstag. Bis zum 17. August wird auf der Seebühne „Der Freischütz“ in einer Inszenierung von Carl Maria von Webers aufgeführt.
Offiziell eröffnet wurden die diesjährigen Festspiele vom österreichischen Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Bei der Feier gab es einige Kostproben der Festspiel-Musik, die Wiener Symphoniker und einige Solisten brachten das Festspielhaus zum Klingen, heißt es vom ORF.
Immer wieder ein Erlebnis
Mit ihrer Oper auf dem See sind die Bregenzer Festspiele jedes Jahr aufs Neue ein Erlebnis. Das Bühnenbild zeigt ein verfallenes Dorf zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs im Winter. Erstmals ist auf der Seebühne mitten im Bodensee auch ein großes Wasserbecken mit rund 500.000 Litern Wasser eingebaut. In ihm wird ein Großteil der Oper gespielt.

Knapp 200.000 Menschen strömten im Sommer 2024 zum „Freischütz“ an den Bregenzer Bodensee, alle 28 Vorstellungen waren restlos ausverkauft und die Besucher von Stölzls Interpretation der Oper hingerissen, heißt es in einer Mitteilung.
Kampf in kahler Winterlandschaft
Ganz nah am Zuschauerraum liegt die gruselig-poetische Welt, die Stölzl, der nicht nur für die Regie, sondern auch für Bühnenbild und Lichtdesign verantwortlich zeichnet, für die romantische Schauergeschichte rund um die Liebe der Erbförstertochter Agathe zum jungen Amtsschreiber Max geschaffen hat. Letzterer kämpft inmitten einer kahlen Winterlandschaft, zwischen windschiefen, halb im Wasser versunkenen Häusern, Baumgerippen und Pferdeskeletten unter den Augen der argwöhnischen Dorfgesellschaft um die Hand seiner Geliebten.
Die Wiederaufnahmepremiere von „Der Freischütz“ findet am 17. Juli 2025 statt. Die musikalische Leitung übernehmen in dieser Saison die Dirigenten Patrik Ringborg und Christoph Altstaedt.
Die Bregenzer Festspiele 2025 finden bis zum 17. August 2025 statt. Karten und Informationen unter www.bregenzerfestspiele.com.
(Quelle: Stadt Bregenz/ORF/Veranstalter)