Lebensgefährlich verletzt: Unbekannter greift Jugendliche in Ulm an

Nach einem Angriff auf drei Jugendliche in Ulm sucht die Polizei Zeugen // Symbolbild.
Nach einem Angriff auf drei Jugendliche in Ulm sucht die Polizei Zeugen // Symbolbild. (Bild: picture alliance / Fotostand | Fotostand / K. Schmitt)

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Drei Jugendliche wurden von einem derzeit unbekannten Mann in Ulm angegriffen und teils lebensgefährlich verletzt. Die Polizei ermittelt.

Gegen 23 Uhr gingen zwei 17-Jährige und ein 16-Jähriger gemeinsam aus Richtung Blaubeurer Straße in Richtung Hauptbahnhof. Dabei passierten sie eine Unterführung der B10 entlang der „Kleinen Blau“. Am Ende der Unterführung standen nach derzeitigem polizeilichen Kenntnisstand drei Männer und eine Frau, die wohl Alkohol tranken. Die Personen sind derzeit unbekannt.

Schläge mit der Faust ins Gesicht

Einer dieser Männer soll einem der 17-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und dann mit einem Gegenstand, mutmaßlich einer Flasche, auf den Kopf geschlagen haben. Der Jugendliche erlitt dadurch leichte Verletzungen.

Durch Stichverletzungen lebensgefährlich verletzt

In der Folge soll der bislang unbekannte männliche Täter dann mit dem Gegenstand auf den zweiten 17-jährigen eingestochen haben, wodurch der Hals verletzt wurde. Dieser erlitt dadurch so schwere Verletzungen, dass Lebensgefahr besteht. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in eine Klink. Dort wurde er notoperiert.

Personen auf der Flucht

Die vier Personen, aus deren Reihe der Angriff auf die Jugendlichen erfolgte, flüchteten im Anschluss an die Tat in Richtung Innenstadt. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen nach ihnen auf. Hierfür setzte sie auch einen Polizeihubschrauber ein. Bislang konnten sie jedoch nicht ermittelt werden.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei bildete eine Sonderkommission. Sie bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0731 1880 bei der Polizei zu melden. Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei werden weitere Informationen bekanntgeben, sobald dies aus ermittlungstaktischen Erwägungen möglich ist.

(Pressemitteilung: Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei)