Impfangebot für Studierende: Modellprojekt startet in Stuttgart

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Mit dem Start eines Modellprojekts für die Hochschulen in Stuttgart und speziellen Impfangeboten möchte das Land gezielt die Impfung von Studierenden voranbringen. Am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart stehen von Samstag, 3. Juli, an die ersten von zunächst rund 6.000 Dosen Impfstoff für Studierende bereit.
„Es ist sehr wichtig, dass möglichst viele Studierende jetzt im Sommer geimpft werden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 30. Juni in Stuttgart. „Nur so können wir im kommenden Wintersemester wieder zu einem möglichst regulären Studienbetrieb in überwiegender Präsenz auf dem Campus zurückkehren. Und das streben wir an.“
Die Ministerin lobte daher ausdrücklich Impfaktionen von Hochschulen oder der Ärzteschaft, die es an Standorten wie Heilbronn, Albstadt-Sigmaringen, Mannheim und Karlsruhe bereits gab und gibt. „Alle Angebote helfen uns mit Blick auf ein normaleres Studieren im Wintersemester weiter.“
Gesundheitsminister Manne Lucha sagte: „Mit dem Modellprojekt wollen wir einen ersten Beitrag für ein sicheres Hochschulleben leisten. Einige Hochschulen machen auch schon eigene Impfaktionen mit Betriebsärzten für ihre Beschäftigten und Studierenden. Das Projekt trägt dazu bei, diese Aktionen noch gezielter anzupacken und offene Fragen zu klären.
Die Studierenden werden in den nächsten Tagen von den Hochschulen angeschrieben und erhalten einen Link zur Anmeldung. In dem Modellprojekt, das kurzfristig auf weitere Standorte ausdehnt werden kann, können rund 7.500 Biontech-Impfdosen aus dem Landesbestand verimpft werden.
Das Projekt soll auch Erfahrungswerte für Impfungen an anderen Hochschulstandorten bringen, etwa im Rahmen des betrieblichen Impfens.
(Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration)
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- Erstmals veröffentlicht
- 01.07.2021, 09:10 Uhr





