Glühend heißer Hintern: Zoll schickt Sitzheizung zurück

Zoll schickt Sitzheizung mit zu hohen Temperaturen zurück.
Zoll schickt Sitzheizung mit zu hohen Temperaturen zurück. (Bild: Hendrik Schmidt/dpa)

Eine Sitzheizung im Auto macht im Winter viele Menschen glücklich. Bei Temperaturen von 105 Grad C allerdings kann es äußerst gefährlich werden. Der Zoll hat ein Gerät aus Fernost einkassiert.

Im Rahmen einer Kontrolle stellten Zollbeamte in Weiden (Oberpfalz) ein Paket mit Unregelmäßigkeiten fest und öffnet es. Der Paketinhalt bestand aus einer Pkw-Sitzheizung mit Belüftungs- und Massagefunktion zum Selbsteinbau im Wert von rund 180 Euro.

Verbrennungen nicht ausgeschlossen

Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass für die aus Fernost kommende Ware die Gebrauchsanweisung sowie die erforderliche Kennzeichnung fehlte. Außerdem zeigte sich anhand der Produktaufschrift, dass sich die Sitzheizung bis zu einer Temperatur von 105 Grad Celsius erhitzen könnte. Der Empfänger des Pakets wurde unterrichtet und die Sitzheizung ins Herkunftsland zurückgeschickt.

Zum Schutz für uns alle

„Mit den Einfuhrkontrollen schützt der Zoll die Bevölkerung vor minderwertigen oder gefährlichen Waren, die zum Teil auch zu gesundheitlichen Schäden führen können“, so die stellvertretende Leiterin des Hauptzollamts Regensburg, Oberregierungsrätin Christina Kiener.

(Quelle: Zoll Regensburg)