Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Viele Firmen, öffentliche Plätze und Gebäude sind deshalb in Bad Saulgau mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) zur Ersten Hilfe ausgestattet.
Laut aktuellen Zahlen der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben, ist die Anzahl der Schlaganfälle im Jahr 2022 im Vergleich zu 2018 um 3,44 Prozent gestiegen.
Das Vorhandensein von Defibrillatoren (AED-Geräten) und deren sofortigen Einsatz durch anwesend handelnde Mitmenschen steigert nachweislich die Überlebenschance des/der Betroffenen.
Viele Menschen haben im Alter mit Verkalkungen der Herzkranzgefäße zu kämpfen. Die Klinik für Innere Medizin II am St. Elisabethen-Klinikum (EK) in Ravensburg ist in der Region Oberschwaben der Spezialist für Behandlungen komplexer Koronarstenosen und verfügt über ein erfahrenes Expertenteam sowie über die modernsten Techniken.
Mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration wurde nun ein weiterer Automatisierter Externer Defibrillator (AED) zur Laienreanimation angeschafft, der in Oberreute installiert wird.
Anlässlich des World Restart a Heart Day laden das Universitätsklinikum Ulm (UKU) und der DRK-Kreisverband Ulm die regionale Bevölkerung auf den Münsterplatz ein.
In Ailingen und Berg gibt es jetzt zwei weitere öffentlich zugängliche Defibrillatoren, die Leben retten können. Die Defibrillatoren können 24 Stunden am Tag eingesetzt werden.
Freising - Über 40.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Herzschwäche (Herzinsuffizienz), doch aufgrund der steigenden Lebenserwartung gehen Experten von einer Zunahme der Anzahl aus, daher wird die Herzschwäche auch als "Epidemie des 21. Jahrhunderts" eingestuft. Um auf die präventiven Möglichkeiten aufmerksam zu machen, finden jährlich vom 1. -30. November die Herzwochen in Deutschland statt unter Federführung der 1979 gegründeten Deutschen Herzstiftung. Das diesjährige Motto lautet "Das schwache Herz" und legt damit den Focus auf die Volkskrankheit Herzschwäche.
Manche fühlen es ganz deutlich: Schwindel, Herzklopfen, Engegefühl. Andere sind nur etwas kurzatmig und müde. Beim Vorhofflimmern kann in den Herzvorhöfen ein Gerinnsel entstehen, gelangt dieses dann ins Gehirn, droht ein Schlaganfall. Zudem kann auf Dauer bei zu schnellem Herzschlag die Überanstrengung zu einer Herzschwäche führen. Der TV-Wartezimmer-Patientenfilm "Vorhofflimmern" informiert über Diagnose und Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung, die mit knapp zwei Millionen betroffenen Deutschen die häufigste Herzrhythmusstörung ist.
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