Die U23 der HSG Konstanz steht vor nächstem Vier-Punkte-Spiel

Die U23 der HSG Konstanz steht vor nächstem Vier-Punkte-Spiel
Nico Koch von der U23 HSG Konstanz. (Bild: Peter Pisa)

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In den letzten Wochen hatte sich die U23 der HSG Konstanz in wichtigen Spielen gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga wichtige Punkte gesichert. Nun steht ein weiteres Duell dieser Art bevor. Am Sonntag, 17 Uhr, wird der TV Weilstetten zu Gast in der Schänzle-Sporthalle sein.

Eine Mannschaft, die wie die Konstanzer Zweitliga-Reserve jeden Punkt benötigt, um sechs Teams hinter sich zu lassen. Tabellenführer Plochingen war vor Wochenfrist für das dezimierte jüngste Team der Oberliga eine Nummer zu groß, obwohl es sich über weite Strecken sehr gut präsentiert hatte. Findet auch Trainer Benjamin Schweda. „Wir haben einen sehr attraktiven Angriffshandball gespielt und Plochingen damit vor schwere Aufgaben stellen können.“

Eine hinzugewonnene, erarbeitete Stärke waren dabei die erfolgreichen Abschlüsse aus dem Rückraum. Schweda hat es mit Vitor Baricelli geschafft, sich hier variabler aufzustellen und nicht nur auf die Stärken im Eins-gegen-eins zu verlassen. „Das war das erste Spiel, in dem wir so richtig zeigen konnten, dass wir in den letzten Wochen variabler geworden sind“, freute sich der junge Trainer. Der Lohn: 34 eigene Treffer beim Ligaprimus.

In der Abwehr hingegen deckte der einige Schwachstellen bei den HSG-Talenten auf, die nun gegen Weilstetten wieder geschlossen werden sollen. Aufgrund der Tabellensituation versucht Schweda auch gar nicht die Bedeutung des Spiels kleinzureden. Ein weiteres „absolutes Big-Point-Match“ sieht der ehemalige Zweitligaspieler auf seine Schützlinge zukommen. „Wir haben fest vor, die Punkte daheim zu behalten“, erklärt er, weiß aber auch, dass Weilstetten gerade nicht das auf die Platte bringt, zu was die junge Mannschaft imstande ist.

Der HSG-Coach warnt sein Team vor einem motivierten Gegner, der enorm unter Druck steht. Seine Forderung daher: Voll dagegenhalten. Dabei gilt es auf die Spielstärke der wendigen Württemberger und das Spiel an den Kreis zu achten sowie sich auf die aggressive Deckung einzustellen. Geduld wird also nötig sein im Duell mit dem Team, das auch mit Erstligist HBW Balingen-Weilstetten erfolgreich zusammenarbeitet. „Wir müssen uns bewusstmachen“, so Schweda, „wie wichtig dieses Spiel ist und wirklich alles reinhauen. Wir wollen die zwei wichtigen Punkte sammeln.“

(Vereinsmitteilung: HSG Konstanz/ Andreas Joas)