Auftakt am Donauufer Erste Gartenschau-Arbeiten in Tuttlingen gestartet

Erste Gartenschau-Arbeiten in Tuttlingen gestartet
Los geht’s: Beim „Golem“ haben die ersten Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Gartenschau 2031 begonnen. (Bild: Stadt Tuttlingen / Arno Specht)
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Am Donauufer beim „Golem“ haben die ersten Bauarbeiten für die Gartenschau 2031 in Tuttlingen begonnen. Die Umgestaltung kostet rund 380.000 Euro.

Einst reichte das Wasser der Donau bis kurz unter die schweren Betonstege. Noch vor wenigen Jahren konnten Besucher dort die Füße ins Wasser baumeln lassen und auf die Fontäne blicken. Seit die Donau nicht mehr aufgestaut wird, liegen die Podeste jedoch deutlich über dem Wasserspiegel.

Die Anpassung des gesamten Donauufers an den veränderten Wasserpegel zählt zu den wichtigsten Themen der Gartenschau 2031. „All diese Arbeiten wären so oder so nötig gewesen – ob mit oder ohne Gartenschau“, sagt Oberbürgermeister Michael Beck. Auch die Anpassung des nördlichen Donauufers zwischen der Groß Bruck und der Strandbar „Golem“ ist nun Teil des Gesamtprojekts.

Neue Sitzstufen direkt am Wasser

Im Bereich des „Golem“ wird vor allem das Ufer neugestaltet. Unterhalb der Podeste werden Erde und Steine so modelliert, dass die Betonelemente wieder verkehrssicher sind. Der bisherige Zustand wäre auf Dauer aus baurechtlichen Gründen nicht zulässig gewesen. Alternativ hätte dort ein störendes Geländer installiert werden müssen.

An der Strandbar „Golem“ entstehen zudem zusätzliche Sitzstufen. Sie sollen es künftig ermöglichen, unabhängig vom jeweiligen Donaupegel direkt an der Wasserkante zu sitzen.

Die Arbeiten waren bereits unabhängig vom Zuschlag für die Gartenschau fest für das Jahr 2026 eingeplant und kalkuliert. Nun sind sie die ersten konkreten Baumaßnahmen, die im Zusammenhang mit der Gartenschau 2031 umgesetzt werden.

Arbeiten sollen bis Oktober dauern

Die Kosten für die Einzelmaßnahme liegen bei rund 380.000 Euro. Da sich der Abschnitt in einem Sanierungsgebiet befindet, erwartet die Stadt eine anteilige Refinanzierung aus dem Sanierungstopf. Wie hoch diese ausfällt, lässt sich erst nach Abschluss der Maßnahme ermitteln.

Die schweren Garten- und Landschaftsbauarbeiten sollen voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. Anschließend folgen die Vegetationsarbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 dauern sollen. Die Freigabe der Anlage ist bis zum Sommer 2027 vorgesehen.

Parallele zur Gartenschau 2003

Dass die ersten Baumaßnahmen ausgerechnet an diesem Abschnitt des Donauufers umgesetzt werden, hat eine gewisse Tradition. Bereits im Vorfeld der Gartenschau 2003 entstand dort mit der damaligen Bootslände die erste konkrete Baumaßnahme des damaligen Gesamtprojekts. Aus ihr wurde später das „Golem“. Auch die umliegende Ufergestaltung gehörte damals zu den ersten Arbeiten.

(Quelle: Stadt Tuttlingen)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.