Feuer am Morgen Großbrand in Herbertingen: Kinder sollen Feuer verursacht haben

Großbrand in Herbertingen: Kinder sollen Feuer verursacht haben
Durch den Großeinsatz der Feuerwehr konnte der Brand rund eine Stunde später unter Kontrolle gebracht werden. (Symbolbild: pixabay)
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Ein Großbrand hat in Herbertingen ein leerstehendes Wohnhaus und einen Lageranbau zerstört. Nach den Ermittlungen der Polizei stehen zwei Kinder im Verdacht, den Brand durch Zündeln verursacht zu haben.

In der Angerstraße brach am frühen Donnerstagmorgen ein Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte gegen 1 Uhr standen der Dachstuhl eines derzeit leerstehenden Wohnhauses sowie ein angrenzender Lageranbau bereits in Vollbrand.

Gebäude vollständig niedergebrannt

Durch den Großeinsatz der Feuerwehr konnte der Brand rund eine Stunde später unter Kontrolle gebracht werden. Dennoch brannten die betroffenen Gebäude vollständig nieder. Die Nachlöscharbeiten dauerten anschließend noch an.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Sanitätsdienstes, der Psychosozialen Notfallversorgung, des zuständigen Energieversorgers sowie der Polizei vor Ort.

Zwei Kinder im Verdacht

Ermittlern des Polizeireviers Bad Saulgau gelang es inzwischen, die mutmaßliche Ursache des Feuers zu klären. Zwei Jungen im Alter von 10 und 12 Jahren stehen im Verdacht, am Abend vor dem Brandausbruch in dem Gebäude gezündelt zu haben. Eigenen Angaben zufolge hätten sie die Flammen gelöscht, bevor sie die Örtlichkeit verlassen hätten.

Nach bisherigen Erkenntnissen muss jedoch davon ausgegangen werden, dass das Feuer im Laufe der Nacht erneut aufflammte und schließlich den Brand des Anwesens verursachte.

Das Kriminalkommissariat Sigmaringen führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung weiter. Diese sind noch nicht abgeschlossen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich geschätzt.

(Quelle: Staatsanwaltschaft Ravensburg / Polizeipräsidium Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.